Ad Hoc Arbeitskreise

Ad-hoc-Arbeitsgruppen

Der Arbeitskreis Prozessanalytik hat die Gründung von „Ad-hoc-Arbeitsgruppen“ zu aktuellen Schwerpunktthemen beschlossen. Solche Gruppen ermöglichen die aktive Einbindung von Mitgliedern, bis ein entsprechendes Thema erarbeitet ist und in Form von Protokollen, Leitlinien, Forschungsinitiativen oder anderen Arbeitsergebnissen dokumentiert wurde. Andere Gremien nutzen diese Art der Zusammenarbeit bereits erfolgreich.

Optimale Versuchsplanung (Optimal Design of Experiments)
Herwig, Hitzmann, Steckenreiter
Daten- oder modellbasierte Prozessführung
Steckenreiter, Berg, Sangi, Hitzmann, Herwig

Beitrag ist geschrieben, eingereicht und angenommen zum Thema Erstellung von Modellen. Der Arbeitskreis hat damit seine Arbeit beendet

Die Ziele einer optimalen Prozessführung sind hohe Sicherheit, Produktausbeute und -qualität. Sind mechanistische Modelle vorhanden, in denen physikalisches, chemisches und biologisches Wissen über den Prozess genutzt wird, sollte eine modellbasierte Prozessführung angestrebt werden, bei der Beobachter (z. B. Kalman-Filter) zur Anwendung kommen können.

Sind keine theoretischen Modelle verfügbar, kann der sogenannten Golden-Batch (Verlauf der Größen, der zu einem optimalen Produkt geführt hat) für eine Prozessführung genutzt werden. Alternativ kann die Prozessführung über datengetriebene Modelle (Soft-Sensoren) erfolgen, wie z. B. über Principalcomponent- Regression, Partial-least-squares-Regression, Support-vector-Regression oder neuronale Netze. Hier dienen die Werte der On-line-Messgrößen und der
zumeist off-line bestimmten Qualitätsmarker zur Kalibration der datengetriebenen Modelle, mit denen dann bei weiteren Prozessläufen die Qualitätsmarker on-line geschätzt und zur Prozessführung werden können.

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Miniaturisierung in der optischen Spektroskopie
Lambrecht, Nolte, Mannhardt, Prüfer

Ist eingestellt. Abschlussbericht liegt vor.

Die Miniaturisierung ist längst in der Prozessanalytik angekommen. Wo früher komplexe Geräteschränke eingesetzt wurden, erfüllen heute vielfach miniaturisierte Sensoren oder intelligente Sensornetze die Aufgaben.

Insbesondere in der optischen Spektroskopie ist die Miniaturisierung erheblich fortgeschritten, dank der rapiden Entwicklungen bei Mikroelektronik, Bildsensoren und Lasern für mobile Kommunikationsanwendungen. Dies bietet für die Prozessanalytik heute und in Zukunft erhebliche Wachstumschancen.

Wir möchten Informationen und Einschätzungen zusammentragen, diskutieren und so letztlich allen Mitgliedern eine Orientierungshilfe bieten.

Als Einstieg in die Thematik haben wir uns zunächst mit den Hindernissen für den Einsatz von miniaturisierten optischen Spektroskopiesystemen (MOSS) in der Prozessanalytik beschäftigt Mit Ihrer Unterstützung können wir auf dieser Basis gezielte Vorschläge machen, wie die Prozessanalytik die Chancen der Miniaturisierung zukünftig besser nutzen kann.

Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit und stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

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