Preise und Auszeichnungen

Prozessanalytik-Award 2016 an Marco Wunsch verliehen

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Geschrieben von: Michael Maiwald Sonntag, den 11. Dezember 2016 um 00:00 Uhr

Der Prozessanalytik-Award 2016 des AK Prozessanalytik konnte im Rahmen des 12. Kolloquiums Prozessanalytik 28.-30.11.2016 in Berlin dieses Jahr zum achten Mal verliehen werden. Der Preis wird für die besten Qualifizierungsarbeiten auf dem Gebiet der Prozessanalytik im zurückliegenden Jahr vergeben. Aus den Bewerbungen hat ein Preis-Komitee des Vorstands des Arbeitskreises die Preisträgerinnen ausgewählt. Der Preis besteht jeweils aus einer Urkunde, einem Preisgeld in Höhe von € 1.000 und einer zweijährigen kostenfreien Mitgliedschaft in der GDCh oder DECHEMA.

Übergabe des Prozessanalytik-Awards 2016 an Herrn Marco Wunsch durch Michael Maiwald (Foto: Matthias Lindner, Berlin)Der Preis wurde verliehen an Herrn Marco Wunsch, BASF SE für seine Masterarbeit: ,,Untersuchung der Eignung des Verfahrens Multiplexing GC für prozessanalytische Messungen". Seine Masterarbeit fertigte Herr Wunsch an der Hochschule Mannheim an.

In seiner Arbeit untersuchte Herr Wunsch die Multiplexing GC für prozessanalytische Messungen. Dabei wurde eine Analysenmethode mit dem Verfahren der Hadamard-Transformations-basierten Multiplex-Gaschromatographie (mpGC) entwickelt. Damit gelang der quantitative Nachweis von Benzol, Toluol, Ethylbenzol und den 3 Strukturisomeren des Xylols (BTEX) im Messbereich von 1–10 ppb in einem CO2 Strom. Die Probe wird mit Hilfe eines Multiplex-Injektors bis zu 512 Mal nach einer pseudozufälligen Sequenz in einen Gaschromatographen injiziert. Der Testchromatograph lieferte die gesamte Zeit zuverlässig Messwerte. Damit konnte die Robustheit und Zuverlässigkeit der Messmethode mpGC als prozessanalytische Messung in einer chemischen Produktionsanlage gezeigt werden.

 

Award of the 5th Siemens Prize

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Geschrieben von: Administrator Sonntag, den 20. November 2016 um 00:00 Uhr

On occasion of the EuroPACT Conference 2017 in Potsdam/DE, the German Working Group "Prozessanalytik" in cooperation with Siemens has awarded the 5th Siemens Process Analytics Prize to a young scientist for an outstanding publication in the field of Process Analytics. The prize is endowed with € 1.500. An EUROPACT 2017 prize committee will select the winner.

Applicants should be the main contributing author of a paper printed or accepted for publication in an international peer-reviewed journal in 2015 or 2016. They should be no older than 30 years of age. Applicants may apply individually or they can be recommended by another scientist.

Applications or recommendations should be submitted in electronic form (preferably PDF) by 28th February 2017 and should include a copy of the paper, a CV, a brief description of the scientific contribution, and the reasons why the candidate merits the award.

All applications should be sent to the following address:

Arbeitskreis Prozessanalytik
c/o Dr. Michael Maiwald
Bundesanstalt für Materialforschung und ‐pruefung (BAM)
Richard‐Willstaetter‐Str. 11
D-12489 Berlin
Germany

or by email to

michael.maiwald (at) bam.de

   

Prozessanalytik-Awards 2015 an Karin Wieland und Betina Kessler verliehen

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Geschrieben von: Michael Maiwald Freitag, den 11. September 2015 um 00:00 Uhr

Der Prozessanalytik-Award 2015 des AK Prozessanalytik konnte im Rahmen des GDCh-Wissenschaftsforums 30.08.-02.09.2015 in Dresden dieses Jahr an zwei Preisträgerinnen verliehen werden. Die Preisverleihung fand bereits zum siebten Mal statt. Der Preis wird für die besten Qualifizierungsarbeiten auf dem Gebiet der Prozessanalytik im zurückliegenden Jahr vergeben. Aus den Bewerbungen hat ein Preis-Komitee des Vorstands des Arbeitskreises die Preisträgerinnen ausgewählt. Der Preis besteht jeweils aus einer Urkunde, einem Preisgeld in Höhe von € 1.000 und einer zweijährigen kostenfreien Mitgliedschaft in der DECHEMA.

 

Übergabe des Prozessanalytik-Awards 2015 an Frau Betina Kessler durch Michael Maiwald (Foto: Christian Augustin, Hamburg)Ein Preis wurde verliehen an Frau MSc. Betina Kessler, TU München für ihre Masterarbeit: ,,Multikomponentenanalyse von Energy Drinks mit Hilfe multimodaler optischer Spektroskopie und chemometrischer Verfahren". Ihre Masterarbeit fertigte Frau Kessler an der Technischen Universität München, Forschungszentrum Weihenstephan f. Brau- und Lebensmittelqualität bei Prof. Dr.-Ing. F. Jacob an.

Um bei dem heute herrschenden Kostendruck in der Getränkeindustrie noch profitabel produzieren zu konnen, sind moderne Hochleistungs-Abfüllanlagen notwendig, die schnell, flexibel, mit wenig Personal und trotzdem ständig kontrolliert abfüllen. Um diese Hochleistungsprozesse zu beherrschen und außerdem der Produkthaftungsproblematik entgegenzuwirken, ist der Abfüller gezwungen, die Qualität seiner Produkte kontinuierlich und rückverfolgbar zu überwachen und zu dokumentieren. Wird die Prozessanalytik mit komplexer Datenanalyse gekoppelt, ermöglicht dies eine kontinuierliche Qualitätskontrolle in Kombination mit einer darauf aufbauenden effizienten Prozessführung.

Frau Kessler hat in Ihrer Masterarbeit zusammen mit Dausch Technologies GmbH ein Konzept für eine mögliche kontinuierliche Inline-Methode für die Untersuchung unterschiedlicher Inhaltsstoffe in Getränken auf Basis der multimodalen optischen Spektroskopie entwickelt. Am Beispiel von Energy Drinks sollten Einzelkomponenten wie z. B. Vitamine, Taurin, Koffein etc. in Vielstoffgemischen bestimmt werden, auch wenn die natürlichen Grundstoffkomponenten eine hohe Variabilität zeigen. Schwerpunkt der Arbeiten war neben der Entwicklung der optischen Spektroskopie (UV-Vis, Raman, IR, Fluoreszenz) insbesondere die Entwicklung und Validierung einer einfachen Kalibrationsmethode zur quantitativen Bestimmung der Einzelkomponenten.

In dieser Arbeit ist es erstmals gelungen, für Mehrkomponentensysteme zu zeigen, dass eine Standardaddition zu einer bestehenden unbekannten Matrix in Verbindung mit Spektroskopie und multivariater Datenanalyse als Kalibrationsmethode für die Online-Prozesskontrolle eingesetzt werden kann. Dies war ein sehr anspruchsvolles Thema, sowohl von Seiten der Präparationstechnik (Stichwort: repräsentative Probe) als auch von Seiten der spektroskopischen Analyse (Stichwort: Selektivität und Sensitivität). Im ersten Schritt wurden unter Berücksichtigung der molekularen Struktur der Komponenten und den notwendigen Bestimmungsgrenzen versucht, mit theoretischen Überlegungen die Wellenlängenbereiche für die spektrale Untersuchung einzugrenzen. Dies ist eines der wenigen gelungenen Beispiele, wo die multivariate Datenanalyse nicht nur eine rein korrelative Beziehung zwischen spektraler Signatur und Eigenschaft herstellt, sondern die Klassifizierung auf Basis von wissenschaftlichen Grundlagen (,,first principles") erfolgt.

Nachdem durch eine Vielzahl von unterschiedlichen optischen Aufbauten und Einstellungen die optimale Messtechnik (Signal zu Rauschverhältnis) entwickelt wurde, konnte die Basis für eine verlässliche und kausale Bestimmung von bis zu zehn unterschiedlichen Einzelkomponenten in einem Stoffmengengemisch entwickelt werden. Besonders hervorzuheben ist die kritische Auseinandersetzung bei der Bewertung der Güte der Modelle, die Frau Kessler mit Hilfe von DoE und einem unabhängigen Probenset validieren konnte.

 

Übergabe des Prozessanalytik-Awards 2015 an Frau Karin Wieland durch Michael Maiwald (Foto: Christian Augustin, Hamburg)Ein weiterer Preis wurde verliehen an Frau DI Karin Wieland für ihre Diplomarbeit ,,Hyperspectral Imaging of Hyphae and Spores of Penicillium Chrysogenum using Confocal Raman (Micro-)spectroscopy”, die an der Technischen Universität Wien, lnstitut für Chemische Technologien und Analytik entstanden ist. Betreuer war Prof. Dr. B. Lendl. Die Arbeit wurde in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit Sandoz AG und Prof. Christoph Herwig (Bioprozesstechnik, TU Wien) durchgeführt.

Frau Wieland hat sich in ihrer Arbeit mit der prozesstechnisch wichtigen Frage der Lebensfähigkeit von P.-chrysogenum-Sporen beschäftigt. Im Besonderen war es ihre Aufgabe, eine auf der Raman-Spektroskopie basierende Methode zur potentiell raschen und markierungsfreien Unterscheidung zwischen lebensfähigen und toten Sporen zu finden. Fernziel der durch die Arbeit von Frau Wieland initiierten Studie ist die Entwicklung einer raschen Screening-Methode um die Qualität des Sporeninokulums möglichst noch vor dessen Einsatz bestimmen zu können. Dadurch soll es gelingen das eingesetzte Sporeninokulum zu optimieren sowie Prozessparameter bereits in einem sehr frühen Stadium an die vorliegende Qualität anpassen zu können.

Eines der großen Probleme bei der Vermessung von Sporen mittels der Raman Mikroskopie ist ihre hohe Thermolabilität. Diese kann dazu führen, dass die Sporen während der Messung verbrennen. Frau Wieland hat mehrere Methoden zur schnelleren Wärmeableitung für diese Proben adaptiert und getestet. Weiterhin wurde durch die Auswahl der optimalen Laserwellenlänge die pro Photon eingebrachte Energie an die Probe adaptiert. In Ergänzung wurde auch der Einsatz der oberflächenverstärkter Raman Spektroskopie (SERS) zur Aufnahme von reproduzierbaren sowie qualitativ hochwertigen Sporenspektren untersucht. Durch Verwendung der SERS Technik, hier wurden mit Hydroxylamin reduzierte Silberkolloide verwendet, gelang es Frau Wieland die lntensität der Raman-Spektren signifikant zu erhöhen sowie die Autofluoreszenz der Probe zu löschen. Mittels SERS konnte die eingebrachte Laserleistung reduziert und eine schonende Vermessung der Sporenproben erreicht werden.

Im Zuge ihrer Diplomarbeit gelang es Frau Wieland ein Protokoll zur raschen Probenvorbereitung mit anschließender Raman-Messung zu erstellen. Sie konnte zeigen, dass es mit Hilfe der Raman-Spektroskopie möglich ist, tote von lebendigen Sporen klar zu unterscheiden.

   

Prozessanalytik-Award 2014 an Gabriela Gentner

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Geschrieben von: Michael Maiwald Sonntag, den 05. Oktober 2014 um 00:00 Uhr

Der Prozessanalytik-Award 2014 des AK Prozessanalytik konnte im Rahmen der ProcessNET-Jahrestagung 30.09.-02.10.2014 in Aachen verliehen werden. Die Preisverleihung fand bereits zum sechsten Mal statt. Der Preis wird für die beste Qualifizierungsarbeit auf dem Gebiet der Prozessanalytik im zurückliegenden Jahr vergeben. Aus den Bewerbungen hat ein Preis-Komitee des erweiterten Vorstandes des Arbeitskreises den Preisträger ausgewählt. Der Preis besteht jeweils aus einer Urkunde, einem Preisgeld in Höhe von € 1.000 und einer zweijährigen kostenfreien Mitgliedschaft in der DECHEMA.

Übergabe des Prozessanalytik-Awards 2014 an Gabriela Gentner durch Dr. Michael Maiwald (Vorstand)Der Preis wurde verliehen an Frau Gabriela Gentner, TU Dresden für ihre Diplomarbeit „Prozessintensivierung eines Produktionsschrittes zur Herstellung eines Elektrolyts“.

Ihre Diplomarbeit wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der TU Dresden und der Lonza AG in Visp/CH angefertigt. Die Herausforderung war, eine Reaktionsoptimierung durchzuführen ohne das Vorhandensein einer Referenzanalytik. Frau Gentner löste das Problem mit Hilfe der Online-MIR-Spektroskopie und der multivariaten Datenanalyse. Um die Konzentrationen der Reaktionsspezies vorhersagen zu können, war es vor allem notwendig die verschiedenen Reaktionsprodukte und entsprechende Gleichgewichte zu identifizieren. Dies gelang Frau Gentner mit der Erstellung von „Indirect Hard“ Modellen. Nach der Identifizierung konnte eine relative Kalibrierung zur Vorhersage der Konzentration erfolgen.

   

Prozessanalytik-Award 2013 an Adrian Wyss

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Geschrieben von: Michael Maiwald Samstag, den 10. Mai 2014 um 00:00 Uhr

Der Prozessanalytik-Award 2013 des AK Prozessanalytik konnte im Rahmen der 3. EuroPACT 2014 verliehen werden. Die Preisverleihung fand bereits zum fünften Mal statt. Der Preis wird für die beste Qualifizierungsarbeit auf dem Gebiet der Prozessanalytik im zurückliegenden Jahr vergeben. Aus den Bewerbungen hat ein Preis-Komitee des erweiterten Vorstandes des Arbeitskreises den Preisträger ausgewählt. Der Preis besteht jeweils aus einer Urkunde, einem Preisgeld in Höhe von € 1000 und einer zweijährigen kostenfreien Mitgliedschaft in der DECHEMA.

Übergabe des Prozessanalytik-Awards 2013 durch Dr. Jens Nolte (Vorstand) stellvertretend an Dr. Tobias Merz (Lonza)Der Preis wurde verliehen an Herrn Adrian Wyss, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Life Sciences und Facility Management, ICBC Institute for Chemistry and Biological Chemistry für seine Diplomarbeit „Einsatz von Fluoreszenzspektroskopie für die Reinigungskontrolle bei der Herstellung von Feinchemikalien“

Referenten und Industriepartner waren Prof. Dr. Achim Ecker, Wädenswil, Dr. Denis Planchenault, Motorex AG, Langenthal und Dr. Tobias Merz, Lonza Ltd., Visp

   

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