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Der Jahresbericht 2021 des Arbeitskreises Prozessanalytik ist da

Die Ereignisse des abgelaufenen Jahres sind im Jahresbericht zusammengefasst. Der neue Vorstand hat seine Aufgaben mutig angepackt.

Doktorandenseminar und Europact waren 2 hervorstechende Ereignisse im von Corona geprägten Jahr 2021.

Alle weiteren Informationen findet Ihr im Jahresbericht auch auf der Homepage. 

Viel Spaß beim Durchlesen. Vielleicht lasst Ihr Euch damit anregen im laufenden Jahr an dem ein oder anderen Event mitzumachen.

Februar 15, 2022 Nachrichten

AK PAT-Beteiligung bei Namur UA PAT-Module

Die Namur beschäftigt sich im Unterarbeitskreis 3.6.4 des Arbeitskreises 3.6 Prozessanalysentechnik mit PAT-Modulen. Es geht um modular konzipierte Analysensysteme, die normiert Analysatoren, Probenvorbereitungen, Probenahme-Einrichtungen und Schnittstellen beinhalten.

Ziel ist die Reduktion von individuellem Engineering-Aufwand bei sich wiederholenden Fragestellungen. Hierfür müssen verstärkt Definitionsfragen geklärt werden. Seitens des AK-PAT leitet Martin Gerlach den Unterarbeitskreis „PAT-Module“ und arbeitet somit auch aktiv an dem Thema mit.

Bei Fragen oder Vorschlägen zum Thema nutzen Sie den AK PAT internen Mitgliederbereich bei LinkedIn.

Februar 11, 2022 Nachrichten

Leidenschaft für die PAT: Gesichter im AK PAT

post by Werner Worringen

Vorstand, erweiterter Vorstand und die in den Arbeitskreisen Aktiven im AK PAT arbeiten nun seit einem Jahr zusammen. Die jeweiligen Mitglieder wollen wir in einer lockeren Reihe vorstellen. Werner Worringen, seit 2017 im erweiterten Vorstand dabei, spricht mit ihnen.

 

Mitglied Felix Schlecht engagiert sich seit einigen Monaten im Kommunikationsteam des AK PAT.

 

 

Grund genug, ihn nach seiner Motivation und seinen Schwerpunkten zu befragen; hier ist zunächst seine Vita:

2021–2022 Master-Studium Prozessanalytik und Polymerchemie an der FH Reutlingen

2020  Bachelorabschlussarbeit bei der Firma InProcess Instruments, Bremen

2018–2020 Studium der Chemie an der FH Aalen, Abschluss als Bachelor of Science

2015–2018 Studium der angewandten Chemie an der FH Reutlingen

2012 Staatsexamen Rettungsassistent

2010 Ausbildung zum Rettungssanitäter

2008-2010 Ausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten

 

Felix, danke für deine Bereitschaft zu diesem Interview. Deine Vita sagt, du bist Masterstudent; womit beschäftigst du dich gerade?

Ich bin aktiv im Bereich des Prozess­analytik-Studiengangs an der Hoch­schule Reutlingen. Mein Arbeitsgebiet ist aktuell die Forschung im Rahmen des Master-Studiums an der Hoch­schule Reutlingen. Tatsächlich arbeite ich an einem PAT-Projekt im Rahmen unseres projektorientierten Lernens im Master-Studium. Es handelt sich dabei um ein Projekt zur Synthese von Biodiesel und des Inline- und Online-Monitorings mit unter­schiedlichen prozess­analytischen Messmethoden.

PAT-Forschung an der Hochschule Reutlingen; da ist es nicht weit zum AK PAT, da gibt es bestimmt bei dir Verbindungen zum Arbeitskreis. Was war für dich die Motivation Mitglied bei uns zu werden?

Da gibt es auf jeden Fall Verbindungen, und zwar insofern, dass der Leiter des Prozessanalytik-Instituts der Hochschule Reutlingen, Professor Rebner, selbst Mitglied im AK PAT ist und dort auch im erweiterten Vorstand war. Über ihn bin ich an die Mitgliedschaft gekommen. Ich habe für mich entschieden, ich möchte in diesem Arbeitskreis mit dabei sein, weil ich sehe, dass für die Industrie 4.0 und das Weiterkommen in der Klimaneutralität die Prozessanalytik immer wichtiger wird und ich auch einen Meilenstein setzen will für zukünftige Generationen.

Also, Mitglieder werben Mitglieder. Nun bist du Mitglied, aber das ist dir offenbar nicht genug? Du machst seit Kurzem mit im Kommunikationsteam.

Absolut richtig. Das Thema Kommunikation liegt mir eigentlich im Blut. Das rührt aber auch daher, dass ich in meiner vorherigen Zeit aktiv im Rettungsdienst unterwegs war, und zwar als Rettungs­assistent. Dort muss man sehr viel und klar kommunizieren mit Patientinnen und Patienten, dem medizinischen Personal und den Fachabteilungen und den eigenen Kollegen, und das unter Zeitdruck. Das ist auch ein Trialog, wie wir es so schön nennen. Das Thema Kommunikation ist auch bei der Prozessanalytik und beim AK PAT ein wesentlicher Punkt. Da geht es um das Vernetzen der unterschiedlichen Mitgliederinnen und Mitglieder und natürlich auch das Vernetzen der Expertinnen und Experten, um einen besseren Austausch untereinander zu generieren.

Wie stellst du dir das konkret vor?

Ich möchte mich zum einen im Bereich der Außendarstellung des AK PAT engagieren, d.h. ich möchte versuchen aktiv Mitglieder zu werben, natürlich auch an der Basis, sprich bei den Studentinnen und Studenten. Ich möchte den AK PAT vorstellen, neue Interessen wecken und ihnen die Scheu nehmen, Expertinnen und Experten aus diesem Arbeitskreis anzusprechen, wenn in ihren Projekten Fragestellungen auftreten, die allein nicht gelöst werden können. Oder das Interesse an neuen Themen fördern, die man eben auch im AK PAT austauscht. Ich möchte dabei mitwirken, eine größere Kommunikationsplattform zu gestalten, z.B. gerade jetzt, was den Internet-Auftritt anbelangt, aber auch die Fortführung des Mitgliederbereichs auf der LinkedIn-Seite.

Ja, vom Mitgliederbereich in LinkedIn versprechen wir uns einiges an unkompliziertem Austausch, schön dass du dich dort um den Anschub kümmern möchtest. Aber wie kommst du zu diesen Themen?

Wie ich zu meinen Themen komme? Ich komme darauf zum einen über die Kontakte hier im AK PAT, also z.B. den Matthias Rädle, mit dem ich mich sehr viel ausgetauscht habe. Aber natürlich auch, weil ich aktiv mitverfolge, auf LinkedIn beispielsweise, was der AK PAT so macht. Und natürlich auch damals über das Herbstkolloquium im Jahr 2020, wo ich aktiv mit dabei war und da digital mitverfolgt habe, was in der PAT so passiert und in welche Richtung z.B. auch das Thema Digitalisierung in der PAT zukünftig gehen wird.

Das passt gut, denn die Digitalisierung wird in Zukunft einer unserer Schwerpunkte in einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe sein. Gibt es bei dir denn auch ein Lieblingsthema, das dir besonders am Herzen liegt, und das wir künftig in unserer Kommunikation finden werden?

Oh ja. Da fällt mir sofort ein Thema aus der letzten Mitgliederversammlung ein, in dem es darum ging, das Wissen bzw. die Studieninhalte zu reformieren an den HAWs und auch an den Universi­täten. Da ist mir sehr deutlich geworden, auch jetzt im Rahmen von unserem Studiengang, dass wir mittlerweile sehr zukunftsorientiert arbeiten und auch schon die Themen für die zukünftigen Generationen legen mit unseren Studieninhalten. Ich finde das ist ein relevantes Thema, das es weiter fortzuführen gilt. Tatsächlich habe ich auch schon als Projektleiter in einem Team zur Verbesserung der Lehre an der Hochschule mitgearbeitet. Da ging es in einem anderen Kontext um Lehrinhaltsverbesserungen. Ich könnte mir vorstellen, in diesem Bereich als Botschafter mitzuwirken.

Damit hätten wir für unsere Kommunikation auch einen Botschafter in unseren Kreisen.

Vielen Dank, lieber Felix, dass wir Dich näher kennenlernen durften. Ich freue mich auf die Zusammen­arbeit. Da die Kommunikation Dein Thema ist, werden wir bestimmt noch von dir hören.

Februar 11, 2022 Blog

Bericht zur EuroPACT 2021

Post by Justus Wöhl.

After having been postponed due to the worldwide pandemic once, the 5th European Conference on Process Analytics and Control Technology (EuroPACT) was finally held in an online format from the 15th to the 17th of November.

Over the course of three days, 222 participants from all over Europe discussed the newest developments in process analytics and control technology, focusing on three different overarching topics: “Process Analysis in Real-World Manufacturing”, “From Data to Process Monitoring, Control and Optimization” and “Novel PAT and Instrumental Technologies”.

Before the actual start of the conference, interested attendees could take part in an interactive nanoPAT workshop. This workshop introduced the NanoPAT project as well as teach the basics of the three real-time process analytical technologies. Potential application cases for these techniques were interactively discuss.

 

The conference started with a short introduction into the program and the platform used for the online conference. Even though almost every speaker expressed at some point that it would be nice to meet and talk in person, everyone seemed quite comfortable with the online format – probably thanks to a lot of experience gained since the start of the pandemic with all kinds of video conferences. Sitting in front of your computer does obviously not create the same feeling like being all together. However, the familiar and relaxed atmosphere that is omnipresent in the conferences organized by the AK Prozessanalytik could also be experienced during the EuroPACT, making one at time forget almost that this is all “just” online.

The conference kicked off with a plenary lecture held by A. Bilgic about the eight-fold path from data to knowledge and how to overcome the occurring challenges on that way. The first day was concluded by two parallel PAT training sessions about PAT in the food industry and intelligent PAT systems.

Over the course of the following two days eight keynote lectures were held, addressing diverse, current topics in PAT. The talks ranged from more broader topics, like how to make better use of measurement information (S. Engell), how to effectively use the data in process control (A. Mitsos), , to more specific topics regarding new developments for (smart) PAT equipment (B. Lendl, C. Caminada, L. Urbas) or the role and challenges of PAT in different industries (E. Skibsted, C. Kradjel).

On top of that, a total of 27 lectures distributed on eight different sessions gave interesting inside looks into ongoing research on a variety of different PAT-related topics. Between the talks refreshing breaks in form of established and new formats gave opportunities to network and discuss these new developments in PAT. Highlights were the popular poster and exhibitor/sponsor short presentations that were followed by fruitful and interesting discussions with the presenters.

Judging from the talks, posters and discussions, different forms of spectroscopy seem to solidify their status as a standard tool for the online analysis in complex systems. Furthermore, machine learning methods are developing from their state as a promising new tool to becoming more and more commonly used in many of the presented approaches.

New formats like the “EuroPACT Speed Dating” gave excellent opportunities to network and discuss with attendees from sometimes completely different fields and seemed to be well liked by the participants. Besides that, in a student meet & greet and discussion rounds the attendees could discuss and network in a relaxed atmosphere.

Also this time, the German Working Group „Prozessanalytik“ in cooperation with Siemens awarded the 7th Siemens Process Analytics Prize for an outstanding publication in the field of Process Analytics.  Rodrigo Rocha de Oilveira (Universitat de Barcelona) won the price and presented his publication with the title “Design of Heterogeneity Indices for Blending Quality Assessment Based on Hyperspectral Images and Variographic Analysis” (published in ACS publications) in a short pitch.

Furthermore, prices for the best three posters were awarded. Luise Kaven (RWTH Aachen) with the poster “Transfer of In-Line Raman Spectroscopy in Precipitation Polymerization from Batch to Flow Reactor” and Jess Andrews (CPI – Centre for Process Innovation) with the poster “Digital tools for the optimization of real time process analytics and control technologies” both won the third place. Marko Simic (University of Graz) won the second place with the poster “Optofluidic Force Induction Scheme for the Characterization of Nanoparticle Ensembles”. Justus Wöhl (RWTH Aachen) won the first price with his poster “UNMASK the spectral features from complex background signals using Indirect Hard Modeling”.

   

 

 

 

 

 

We congratulate all winners once more.

We are looking forward to the next meeting of the community during the upcoming Euro-PACT in 2023 and this time (hopefully) in person in Copenhagen.

Januar 25, 2022 Blog

Product Manager Process Analytics (m/w/d), Hamilton AG, Bonaduz, Graubünden, Schweiz

Die Firma Hamilton AG sucht für Ihren Standort Bonaduz, Graubünden, Schweiz, einen Product Manager Process Analytics (m/w/d)

Ihre Aufgaben:

– als Produktmanager Process Analytics sind Sie für den weltweiten Markterfolg Ihrer Produkte im Bereich Prozess Analytics verantwortlich.

– Sie analysieren den Markt sorgfältig und kennen nicht nur die Bedürfnisse unserer Kunden, sondern auch die Konkurrenzprodukte.

– Sie begleiten den Produktentwicklungsprozess bis zur Markteinführung und pflegen das aktuelle Produkt Portfolio.

– Weiter unterstützen Sie den Außendienst sowie die internen Abteilungen unter anderem in Marketing, Kommunikation sowie Customer Support.

Ihr Profil:

– Sie besitzen einen FH/Uni Abschluss als Naturwissenschaftler

– Sie sind markt- sowie zielorientiert und verfügen über ein starkes analytisches Denken.

– Idealerweise bringen Sie bereits Erfahrung im Produktmanagement sowie fundierte Applikations- (Zellkultur und Fermentation) und Marktkenntnisse im Bereich Prozessanalytik mit.

– Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie Reisebereitschaft (ca. 20%) sind in unserem internationalen Umfeld Voraussetzung.

Mehr Informationen

Januar 18, 2022 Ausschreibung

Vice President Process Analytics (w/m/d) 100%, Hamilton AG, Bonaduz, Graubünden, Schweiz

Die Firma Hamilton AG sucht für Ihren Standort Bonaduz, Graubünden, Schweiz, eine*n Vice President Process Analytics (w/m/d) 100%

Ihre Aufgaben:

– Sie sind für die Leitung und den Erfolg der BU Prozess Analytics vollumfänglich verantwortlich: Strategieentwicklung, die operative Führung sowie P&L

– Sie führen die gesamte Wertschöpfungskette für die Produkte der BU Process Analytics von der Produkteentwicklung über das Marketing, die Produktion bis hin zu Vertrieb, Service sowie Qualitätspolitik weltweit

– „Managing growth“ ist Ihr Fokus. Sie verstehen es, die komplexen Abhängigkeiten von Marktentwicklungen, Supply Chain und Sortimentsgestaltung wirtschaftlich, systematisch und nachhaltig im Team voranzutreiben

– Sie berichten direkt an den CEO der Hamilton Bonaduz AG und sind Mitglied der Geschäftsleitung der Hamilton Bonaduz AG

– Als Teil der Geschäftsleitung und in Zusammenarbeit mit den Business Unit Leitern der anderen Bereiche der Hamilton Bonaduz AG identifizieren Sie Synergien zwischen Geschäftsbereichen und gestalten den gesamten Erfolg der Hamilton Bonaduz AG mit

 

Ihr Profil:

– Sie haben einen technischen (Messtechnik, Prozessingenieurwesen, Verfahrenstechnik) oder naturwissenschaftlichen (Physik, Biochemie, Chemie) Universitätsabschluss und gegebenenfalls eine Promotion

– Idealerweise wird diese Ausbildung ergänzt durch ein betriebswirtschaftliches Nachdiplomstudium, einen MBA oder eine äquivalente Weiterbildung

– Sie haben mehr als 10 Jahre Berufserfahrung, haben einen Profit Center / Business Unit eigenverantwortlich erfolgreich entwickelt und verfügen über breite Führungskompetenz

– Businesspläne und Unternehmensstrategien haben Sie erarbeitet und im Wachstumskontext erfolgreich umgesetzt; Sie sind ein strategischer Denker und verstehen es, mit Zahlen umzugehen

– In den Branchen Biopharma und / oder Prozessanalytik haben Sie sich ein Netzwerk aufgebaut, verstehen die Dynamiken der Marktsegmente und messtechnischen Anwendungen

– Sie haben Erfahrungen mit GMP, CAPA, CFR part 11 und anderen relevanten Standards der Branche

– Verhandlungssicher in Deutsch und Englisch

– Umzugsbereit in die Region des Arbeitsorts und zu circa 20% reisebereit

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Januar 18, 2022 Ausschreibung

Mit Spannung erwartet: Die neue Technologie-Roadmap „Prozess-Sensoren 2027+“

Ein Beitrag von Werner Worringen

Regelmäßig wird federführend durch die NAMUR ein Thesenpapier über die erwartete zukünftige Entwicklung im Bereich Prozess-Sensoren erarbeitet.

Die jetzt erschienene vierte Ausführung ist wieder ein Gemeinschaftswerk von Anwendern, Akademia und Herstellern. Sie bündelt in 19 Thesen alte und neue Anforderungen und spiegelt erwartete und gewollte technologische Entwicklungen. Damit liefert sie einen wichtigen Beitrag für die Transformation der Prozessindustrie und damit auch deren gesellschaftliche Akzeptanz.

Abbildung: Die fünf Thesencluster der Roadmap „Prozess-Sensoren 2027+“ (Quelle: Arbeitskreis)

Sie beleuchtet die vorangegangenen Technologie-Roadmaps: „Prozess-Sensoren 2005-2015“, „Prozess-Sensoren 2015+“ und „Prozess-Sensoren 4.0“ bezüglich der Gültigkeit der darin getroffenen Aussagen und entwickelt diese weiter.

Dabei wurden auch aktuelle Entwicklungen in der Verfahrenstechnik und auch neue Anwendungsfelder aus der biotechnologischen Pharmazie wie die Zell- und Gentherapie. Die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der Digitalisierung nehmen einen hohen Stellenwert ein. Z.B. sollen bisher im Kommunikationsdschungel untergegangene Vitaldaten der Sensoren für Smart Maintenance nutzbar gemacht werden.

Die Roadmap Prozess-Sensoren 2027+ wird sehr konkret und bleibt praxisnah. Die zahlreichen Technologie- und Anwendungsfelder werden durch Use Cases und Nutzenbetrachtungen belegt, die sehr deutlich aufzeigen, mit welchen konkreten Maßnahmen welche konkreten Verbesserungen zu erwarten sind. Das Spektrum dieser Optimierungen ist vielfältig. Neben den erwarteten Kosteneinsparungen dreht es sich u.a. auch um Auswirkungen auf die Sicherheit durch mehr und dichtere Informationen, höhere Flexibilität in den Prozessen, Fähigkeiten und Motivation der Bediener, Weiterbildungsmöglichkeiten.

Die Felder notwendiger Standardisierung werden aufgezeigt, damit im Rahmen der Möglichkeiten moderner Digitaltechnik die Informationen möglichst barrierefrei genutzt werden können.

Damit wird auch verdeutlicht, dass nicht nur die Systeme barrierefrei arbeiten sollen, sondern vor allem auch die beteiligten Bereiche in Zukunft näher aneinanderrücken müssen: Sensorspezialisten, OT-/Prozess-Verantwortliche, IT-Spezialisten.

Über den Lebenszyklus der Systeme und Sensoren betrachtet gilt dies vor allem aber auch für Forscher, Anwender und Hersteller. Dazu gibt es einen klaren Aufruf der Roadmap unter „Handlungsfelder und Ausblick“. Da fühlen wir uns als AK PAT mit unserem seit Langem gelebten Trialog von Akademia, Anwendern und Herstellern doch gut für die Zukunft aufgestellt.

Wer einen schnellen Überblick über die von den Autoren erwartete Entwicklung bei den Prozess-Sensoren haben möchte, dem sei ein Blick auf die Zusammenfassung der Thesen (Punkt 6) empfohlen.

Die Roadmap kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Dezember 15, 2021 Blog

Arbeitskreis Prozessanalytik – gefragt und gewachsen

Der Arbeitskreis Prozessanalytik freut sich über die in kurzer Zeit auf 385 angewachsene Zahl der Mitglieder:innen. Noch mehr freut uns, dass davon 87 zu den Jungakademiker:innen zählen; das ist fast ein Viertel. Wie erklärt sich das?

Qualitätssicherung, Prozessoptimierung und maximale Anlagensicherheit sind treibende Kräfte für die anhaltende Dynamik in der Prozessanalytik. Die Prozessanalysentechnik ist deshalb eine seit Langem innovative Wissenschaft, wie die andauernde Entwicklung neuer und optimierter Prozessanalyse-Technologien zeigt. Das motiviert einerseits, dort ein Sprungbrett in die berufliche Zukunft zu finden und bei uns mitzumachen, etwa als Junkakademiker. Andererseits ist der AK PAT eine zuverlässige Quelle, um bei diesem Fortschritt am Ball zu bleiben.

Wir profitieren vom intensiven Trialog von Forschern, Anwendern und Herstellern. Profitiert auch Ihr davon!

Dezember 9, 2021 Nachrichten

Eindrücke vom Treffen des erweiterten Vorstands des AK PAT bei tec5 am 25./26.11.2021

Post by Stephanie Schlappa

Die Sitzung des erweiterten Vorstandes fand vom 25. – 26.11.2021 als Hybridveranstaltung in den Räumen der tec5 AG und digital über das Internet statt. Durch die Auslegung als Hybridveranstaltung konnten alle Mitglieder des erweiterten Vorstandes teilnehmen, ob in Präsenz oder aus dem HomeOffice, und dabei dennoch die Covid-19-Regeln einhalten.

Der Donnerstag startete, nach Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Maik Müller von der tec5 AG, mit einem entspannten Quick Lunch und Ge­sprächen über die aktuelle Corona-Situation, die natürlich alle beschäftigte. Matthias Rädle hatte für den Konferenz­raum einen ProxiCube mitge­bracht, der die Luftqualität anhand der CO2– und Aerosolkonzentration misst und optische Signale gibt, sobald die Luft im Konferenz­raum zu schlecht wurde, sodass die Fenster zum Lüften geöffnet wurden. Nach ausgelassenen Dis­kussionen über das Mess­prinzip (da kommen die PATler:innen in uns durch) und die Sinnhaftigkeit dahinter begann die eigentliche Sitzung des erweiterten Vorstands.

Es wurde eifrig aus den einzelnen Arbeitsgruppen berichtet; besonderer Fokus wurde hierbei auf die vor kurzem stattgefundene EuroPACT2021, die Außendarstellung des AK PAT sowie die Mitglieder­gewinnung gelegt. Es wurde fest­ge­halten, dass der AK aktiver auf der Plattform LinkedIn in Inter­aktion mit den Mitgliedern gehen möchte, um präsente, akute Themen und Frage­stellungen im AK besser aufgreifen zu können.

Mit den Berichten aus den einzelnen Ad-hoc-Arbeitsgruppen wurde jeweils ein One-Pager zu Themen wie Fortbildungskonzepte in der PAT, intelligente PAT, PAT Anwendungs­szenarien und weiteren Themen vorgestellt. Mit diesen One-Pagern sollen die Mitglieder im AK PAT über geplante Aktionen informiert und zur Mitarbeit in den Ad-hoc-Arbeitsgruppen motiviert werden. Zurzeit werden noch Mitarbeitende an Themen wie Mitgliedergewinnung, Außendar­stellung und für das Erstellen von verschiedenen White Papern gesucht. Interessierte können sich unter folgendem Link melden:                                           vorstand@arbeitskreis-prozessanalytik.de

Als Highlight des ersten Arbeitstages wurde eine Fortbildungsreihe von und für PATler angekündigt. Diese wird voraussichtlich im Herbst 2022 stattfinden und sich an Themen wie PAT 4.0, NOA und weiteren Fragestellungen orientieren.

Nach produktiven Stunden der Vorstandssitzung und häufigem Lüften wurde die Sitzung beendet und zum Abendessen ging es zu einem gemütlichen Italiener in der Innenstadt von Kronberg im Taunus, wo auch das Hotel für die angereisten Gäste bezogen wurde. Neben Pizza, Pasta und Salat gab es auch den ein oder anderen Wein, ein leckeres Pils oder sogar den heimischen Apfelwein.

Nach einer erholsamen Nacht im sehr ruhigen Hotel ging es zurück an die Arbeit und es wurde noch einmal über anstehende Veranstaltungen, Termine und anstehende Projekt-Ausschreibungen diskutiert.

Beim abschließenden Gastvortrag von Frank Grümbel aus dem AK 3.6 der NAMUR über die Bedeutung der Digitalisierung in der PAT, NAMUR Open Architecture und aktuellen Entwicklungszielen der NAMUR-Arbeitskreise kam die Runde zu einem angenehmen und fruchtbaren Austausch und zu einem Abschluss der erweiterten Vorstandssitzung.

Der abschließende Rundgang durch die tec5 AG zeigte, wie vielseitig das Portfolio der Firma ist, und dass deren Geräte unter anderem sowohl in Hochleistungs-Laboratorien sowie auf dem Feld in der Landwirtschaft zu finden sind.

Vielen Dank für die Gastfreundschaft, die angeregten Diskussionen und die interessante Werksführung.

 

Dezember 9, 2021 Blog

Tagungsband des AK PAT-Doktorandenseminars

Reiche Beute im Tagungsband des AK PAT-Doktorandenseminars

Vom 06. bis zum 8. Oktober 2021 fand das Doktorandenseminar des AK PAT statt. Der aktive Teilnehmer und Gewinner des Vortragspreises, Martin Paul (BAM), berichtete darüber am 19.11.2021 in dieser Rubrik (Nachrichten) und hat einen Vorgeschmack gegeben auf die Themen, die sehr aktuelle analytische Aufgabenstellungen unserer Zeit adressieren.

Für alle, denen er damit den Mund wässrig gemacht hat und die einen Überblick über die Themen bekommen wollen, haben wir eine gute Nachricht. Der Tagungsband des Doktorandenseminars 2021 ist bereits verfügbar und kann für Mitglieder des AK PAT über den Mitglieder-Bereich auf LinkedIn kostenlos heruntergeladen werden.

Wir wünschen reiche thematische Beute.

Und wer selbst gerne einen Beitrag leisten und/oder die besondere Atmosphäre des Doktorandenseminars erleben möchte: Es steht jetzt schon fest, dass es das Doktorandenseminar auch 2022 wieder geben wird.

Wenn Ihr einen Ansprechpartner sucht, natürlich aus dem Kreis der Jungakademiker, dann schreibt uns unter vorstand@arbeitskreis-prozessanalytik.de.

Euer Werner Worringen

Dezember 6, 2021 Nachrichten