All posts by: Vanessa Karabetian

About Vanessa Karabetian

Prozessanalytik-Award 2019

 

Prozessanalytik-Award 2019 für die beste Abschlussarbeit auf dem Gebiet der Prozessanalytik

Sie haben im Jahr 2018 eine Masterarbeit oder Dissertation betreut, die sich mit der Prozessanalytik beschäftigt? Wenn Sie finden, diese Abschlussarbeit hätte eine Auszeichnung verdient, dann sind Sie bei uns richtig.

Der Prozessanalytik-Award wird jährlich vom Arbeitskreis Prozessanalytik für die beste Qualifizierungsarbeit (Masterarbeit und/oder Dissertation) auf dem Gebiet der Prozessanalytik im deutschsprachigen Raum (DACH) für das jeweils vergangene Jahr vergeben. Aus den Einreichungen wählt eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des erweiterten Vorstandes des Arbeitskreises, die Preisträger aus. Die Gewinner dürfen sich über ein Preisgeld in der Höhe von € 1.000 sowie eine kostenlose zweijährige Mitgliedschaft in der GDCh oder der DECHEMA freuen. Offiziell übergeben wird der Prozessanalytik-Award 2019 diesmal auf dem 15. Herbstkolloquium des Arbeitskreises vom 25.-27.11.2019 in Marl.

Vorschläge für den Prozessanalytik-Award 2019 können bis auf weiters entgegengenommen werden und sind von den Betreuern der Qualifizierungsarbeiten bitte direkt an den Vorstand des Arbeitskreises Prozessanalytik zu richten (vorstand@arbeitskreis-prozessanalytik.de).

Einzureichende Unterlagen:

  • kurze Begründung des Betreuers
  • Abstract und Kopie der Abschlussarbeit

Bitte verwenden Sie oben genannte E-Mail-Adresse auch gern für etwaige Rückfragen.

Es können nur Einreichungen durch den Betreuer akzeptiert werden. Die Unterlagen können in Deutsch oder Englisch eingereicht werden.

Der Vorstand hat sich darauf verständigt, nur Arbeiten zu berücksichtigen, die nicht an Körperschaften entstanden sind, mit denen die Mitglieder der Jury direkt in Verbindung stehen.

Hier geht es zu den Gewinnern der vergangenen Jahre

Mai 7, 2019 Allgemein

Bericht vom 13. interdisziplinären Doktorandenseminars 2019 in Berlin-Adlershof

Vom 18 bis 20 März 2019 fand das 13. Interdisziplinäre Doktorandenseminar mit dem Leitthema „PAT and beyond“ in Berlin Adlershof an der Bundesanstalt für Material und -prüfung (BAM) statt. Die Veranstaltung wurde von den Arbeitskreisen Prozessanalytik, Chemo- und Biosensoren, Chemometrik und Qualitätsmanagement und Elektrochemische Analysemethoden der GDCh organisiert. Ca. 30 Doktoranden aus ganz Deutschland reisten nach Berlin, um sich über aktuelle Ergebnisse auszutauschen.

Zum Auftakt des Seminars hielt Dr. Alan Robinson, Principal Process Science Leader bei Syngenta in Basel, einen Impulsvortrag „PAT @ Syngenta“. Er demonstrierte eindrucksvoll welche Herausforderungen der Einsatz von PAT Technologien im industriellen Maßstab mit sich mitbringen und konnte durch viele Beispielbilder aus den Anlagen den Teilnehmern einen guten Eindruck seiner Arbeiten bieten. Im Anschluss leiteten Dr. Tobias Eifert und Dr. Alexander Brächer, beide von der Evonik Industries AG, ein Kreativ-Seminar zum Thema Change Management. Die Teilnehmer wurden einer imaginären Papierfliegerproduktionsfirma zugeordnet und mussten eine Strategie entwickeln, um in exakt 5 Minuten eine möglichst große Anzahl an Papierfliegern an den Käufer zu liefern. Ein Teil der Teilnehmer fungierte hierbei als beobachtende Berater, die Verbesserungshinweise für eine zweite Produktionsphase erarbeiteten. Nach einer viel effizienteren zweiten Phase wurde erörtert welche Aspekte des Spiels einen lehrreichen Einfluss hatten. Im Anschluss fand das Abendessen in den Tagungsräumen statt.

Am zweiten Tag standen acht Vorträge, die Postersession, ein Abendevent und ein gemeinschaftliches Abendessen auf dem Programm. Die Vorträge aus den verschiedensten Disziplinen behandelten alle den Erkenntnisgewinn durch PAT. Die Ergebnisse wurden erzielt durch den Einsatz von NMR, PDW Spektroskopie, Hyperspectral Imaging, Kombi-Sensorik oder Röntgenfluoreszenssensorik oder Raman Spektroskopie. Damit die Teilnehmer einen Überblick der Poster bekommen konnten, wurde vor der Postsession ein Posterslam durchgeführt. Es wurde spontan entschieden das sonnige Wetter zu nutzen und die Posterwände für den Slam vor dem Gebäude der BAM aufzubauen. Die Teilnehmer stellten ihre Poster innerhalb von 2 Minuten vor und die nachfolgende Postersession wurde für detailliertere Gespräche über die jeweilige Thematik genutzt.

Nachdem auch die letzten Vorträge gehalten wurden, fuhren die Teilnehmer in die Innenstadt zum EXIT Game in der Klosterstraße. Die Teilnehmer den in zufällige Teams gelost und in Vierer- bis Sechsergruppen wurde in einer originalen DDR Bunkeranlage die Teamfähigkeit und die kombinatorischen Fähigkeiten erprobt. Ein Team schaffte es in Rekordzeit (27 min) die Rätsel zu lösen. Anschließend wurde in der Tempobox in Friedrichshain zu Abend gegessen und die Teilnehmer ließen den Tag nochmals Revue passieren.

Der dritte Tag wurde mit den letzten drei Doktorandenvorträgen eröffnet. Die Vortragenden stellten ihre neuesten Erkenntnisgewinne mittels Raman Spektroskopie und Benchtop-NMR vor. Während die Teilnehmer nun die Möglichkeit hatten über den besten Vortrag abzustimmen hielt Dr. Hans Peter Nirmaier, Senior Manager R&T bei Lonza, einen Gastvortrag „Pat @ Lonza – vom Labor in die Anlage“. Er stellte die Tätigkeitsbereiche der Firma Lonza vor und erörterte die Bedeutung und Umsetzung von PAT bei Lonza. Der Vortrag traf auf großes Interesse und es wurde intensiv diskutiert. Im Anschluss hielt Dr. Franziska Emmerling, Leiterin der Strukturanalytik an der BAM, den Abschlussvortrag „How to write your Thesis“. Sie verdeutlichte wie wichtig Zeitmanagement ist und motivierte die Junganalytiker möglichst zeitnah mit dem Schreiben ihrer Dissertationen und Paper anzufangen. Es fiel jedoch auch der Begriff „Prokrastination“ in ihrem Vortrag im Zusammenhang mit der Aussage, dass ein wenig Prokrastination auch unsere Produktivität steigert.

Abschließend wurden die Preise für das beste Poster und die besten drei Vorträge durch Florian Aupert verkündet. Luise F. Bering (RWTH Aachen) gewann mit ihrem Poster „Measurement cells for in-line Raman spectroscopy in continuous flow reactors” den Posterpreis. Katharina Dahlmann (Leibniz Universität Hannover), Jana Schellenberg (Leibniz Universität Hannover), Sabrina Janoschek (Sartorius Stedim Biotech GmbH, Leibniz Universität Hannover) bekamen gleich viele Stimmen und teilten sich den dritten Vortragspreis. Anne Friebels (Universität Kaiserslautern) Vortrag wurde zum zweit besten Vortrag gekürt. Der diesjährige Preis für den besten Vortrag wurde an Thomas Schiewe (Universität Potsdam) und Björn Gutschmann (FG Bioverfahrenstechnik, Technische Universität Berlin) für ihren Tandem Vortrag „E. coli, R. eutropha, and Photon Density Waves“ verliehen.

Zu guter Letzt geht ein besonderer Dank geht an Vanessa Karabetian, Florian Aupert, Simon Kern und Tobias Eifert für die exzellente Organisation der Veranstaltung.

v.l.n.r.: Simon Kern (Organisator), Luise F. Bering (Posterpreis), Katharina Dahlmann (Vortragspreis), Jana Schellenberg (Vortragspreis), Sabrina Janoschek (Vortragspreis), Thomas Schiewe (Vortragspreis), Björn Gutschmann (Vortragspreis), Anne Friebel (Vortragspreis), Florian Aupert (Organisator)

 

Autor: Björn Gutschmann, Fachgebiet Bioverfahrenstechnik, Technische Universität Berlin

 

April 30, 2019 Allgemein

Bericht vom 14. Herbstkolloquium Prozessanalytik in Hannover

 

Zum 14. Kolloquium mit dem Titel „Stabilität von und durch PAT-Lösungen – vom Sensor über die Methode zum Prozess“ fanden sich vom 3. bis 5. Dezember etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem fachlichen Austausch in Hannover ein. Als Veranstaltungsorte dienten das Institut für Technische Chemie der Uni Hannover für das Vorprogramm sowie das Schloss Herrenhausen für das Hauptprogramm und die Abendveranstaltung.

Inhaltlich konzentrierte sich das diesjährige Kolloquium auf die Thematik Stabilität von Sensoren, Methoden und Prozessen. Unter Einbeziehung aller relevanten Einflüsse auf das Ergebnis wie etwa Probennahme, Probenkonditionierung, Probenvorbereitung, Messung, Messgerät, Datengenerierung und Auswertung, die im Rahmen der Methodenvalidierung wichtig sind, sollte der Bezug zur Prozessstabilität, als die vorrangig wichtigste industrielle Anforderung in industriellen Herstellungsprozessen, hergestellt werden.

Das Vorprogramm am 3. Dezember an der Universität Hannover bot bereits in einer Opening Session mit zwei Eröffnungsvorträgen und anschließender Diskussion einen guten Einstieg in die Themenschwerpunkte. Auch die anschließende Livepräsentation zum Anfassen und Mitmachen des smartLabs am Institut für technische Chemie wurde gut wahrgenommen.

Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages fanden sich die Tagungsteilnehmenden in der „Ständigen Vertretung“ zu einem gemütlichen Get-Together zusammen, welches mit einer erstaunlich hohen Teilnehmerzahl geehrt wurde und dem netzwerkbildenden Charakter der Veranstaltung sicherlich bereits deutlich Rechnung trug.

Das Hauptprogramm am 4. und 5. Dezember wurde insbesondere von den drei Hauptsessions „Sensorstabilität“, „Methodenstabilität“ und „Prozessstabilität“ getragen, die mit jeweils vier Fachvorträgen und anschließenden Diskussionen den Trialog zwischen Anwendern, Herstellern und Forschern befeuerten.

Bild 3: Auditorium für die Hauptsessions

Neben den Vortragssessions wurde das wissenschaftliche Programm insbesondere auch durch die Posterbeiträge fachkundig ergänzt. Die Posterautoren hatten auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, im Rahmen der beiden Posterslams mit Kurzpräsentationen ihre Arbeiten vorzustellen und das Fachpublikum zu weiterführenden Diskussionen in der Posterausstellung einzuladen. Und wie auch in den Vorjahren wurden die drei besten Posterbeiträge mit gut dotierten Preisen geehrt.

Bild 4: Verleihung des Posterpreises v.l.n.r.: Madlen Chao, Miguel Dufner, Florian Eigenmann, Jens Nolte

Als neues Format beim Kolloquium wurden dieses Jahr erstmalig an beiden Hauptveranstaltungstagen Roundtable-Diskussionen angeboten. Diese wurde jeweils mit vier fünfminütigen Impulsvorträgen eingeleitet. Anschließend konnten sich die Tagungsteilnehmenden an verschiedenen Tischen zu verschiedenen Themen austauschen. Nicht nur wegen des fachlichen Diskurses, sondern insb. auch wegen der Möglichkeit, recht einfach neue Kontakte knüpfen zu können, wurde dieses Format abschließend sehr positiv bewertet.

Neu bei dieser Veranstaltung war auch der Einsatz von slido. Damit konnten die Teilnehmenden per Smartphone bereits während der Veranstaltung Fragen und Feedback zu allen inhaltlichen wie organisatorischen Themen senden. Auch diese Möglichkeit wurde sehr gut aufgenommen und wird sicherlich bei zukünftigen Fachveranstaltungen des Arbeitskreises wieder Einsatz finden.

Januar 29, 2019 Allgemein

Veröffentlichung zur Daten- oder modellbasierte Prozessführung

Die Ad-hoc-Arbeitsgruppe zum Thema „Veröffentlichung zur Daten- oder modellbasierte Prozessführung“ vom Arbeitskreis Prozessanalytik (bestehend aus den Mitgliedern: Steckenreiter, Berg, Sangi, Hitzmann, Herwig) haben Ihre Ergebnisse in der Dezemberausgabe der Current Opinion in Chemical Engineering veröffentlicht.

 

Hier der zugehörige Abstract:

Currently applied methods for characterization and optimization of bio-pharmaceutical processes are still strongly empirical. This often involves Design of Experiment (DoE) methods that require a large number of time-consuming experiments and can hardly fulfill the requirements of ‘Quality by Design’ (QbD). Linking mathematical models with experimental methods is seen as an efficient strategy that significantly reduces development time and costs. Furthermore, if combined with advanced Process Analytical Technology (PAT), higher automation and more efficient workflows can be established along the product lifecycle. This contribution presents the state of the art of model-based tools for experimental design and gives an outlook on future trends in the field of bio-process engineering.

Januar 16, 2019 Allgemein

AK-PAT-Kolloquium – Keine Probenvorbereitung, hurra

Es ist wieder soweit, vom 4. bis 5. Dezember  veranstaltet der Arbeitskreis Prozessanalytik sein 14. Kolloquium unter dem Titel Stabilität von und durch PAT-Lösungen – vom Sensor über die Methode zum Prozess –

Nachdem in der Hauptversammlung der NAMUR kürzlich in Vorträgen, Workshops und Diskussionen deutlich geworden ist, welch zentrale Rolle die Prozessanalytik in den Prozessen der chemischen Industrie spielt, trifft sich nun die PAT-Gemeinde zum Kolloquium  in Hannover zum Austausch.  Ca. 150 – 200 PAT-Experten und PAT-Interessierte werden aus der Industrie, den Hochschulen und von den Herstellern als Teilnehmer erwartet,  um sich zum Thema PAT auszutauschen.

Austauschen bedeutet in dieser Veranstaltung: Fachvorträge, Poster-Session, Ausstellung – und vor allem ein intensives Networking, zu dem insbesondere auch Experten aus benachbarten Bereichen der Automatisierungstechnik willkommen sind.

Austausch bedeutet erstmals aber auch Round Table-Diskussionen mit den Kolloquiums-Teilnehmern z.B. zum Thema Probenvorbereitung. In einem kompletten Analysensystem ist häufig die Probenvorbereitung der empfindlichste Teil. Gute Probenvorbereitung ist eine wichtige Voraussetzung für eine zuverlässige Analyse. In mehreren Impulsvorträgen wird kurz in das Thema eingeführt. In einer anschließenden Round Table-Diskussion wird dann über die verschiedenen Aspekte der Probenvorbereitung diskutiert: Gute Erfahrungen, schlechte Erfahrungen, Lerneffekte etc.

So geht es zum Beispiel auch um Insitu-Verfahren. Insitu-Verfahren, also Verfahren ohne Probenvorbereitung, in einer Runde zum Thema Probenvorbereitung? Ist das nicht ein Widerspruch? Nur auf den ersten Blick, denn die Probenvorbereitung entfällt zwar, der Einfluss der Probe auf die Messeinrichtung jedoch nicht. Vorbereitung des Analysators auf die Probe ist deshalb bei Insitu-Verfahren eine unabdingbare Voraussetzung. Welche Erfahrungen haben Sie mit probenahmefreien Verfahren gemacht? Bitte teilen Sie Ihre Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern und mit uns vom AK-PAT in der Round Table-Diskussion.

Vielleicht nehmen Sie aus dieser Diskussion auch etwas mit für Ihren Betrieb, und sei es der Kontakt zu einem Teilnehmer mit ähnlichem Anwendungshintergrund. Wir werden in der Folge über die Ergebnisse berichten.

Sollten Sie sich eher dafür interessieren, wie das Prozessverständnis durch PAT verbessert werden kann: Es gibt auch zu diesem Thema eine Round Table-Diskussion.

Das Programm des Kolloquiums finden Sie hier (Anmeldeformulare auch):

http://arbeitskreis-prozessanalytik.de/veranstaltungen/herbstkolloquium/

13. Kolloquium des Arbeitskreises Prozessanalytik bei der Firma Festo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

November 14, 2018 Allgemein

Prozessanalytik-Award 2018 für die beste Abschlussarbeit auf dem Gebiet der Prozessanalytik

Einsendeschluss: 28.09.2018

Prozessanalytik-Award 2018 für die beste Abschlussarbeit auf dem Gebiet der Prozessanalytik

Sie haben im Jahr 2017 eine Masterarbeit oder Dissertation betreut, die sich mit der Prozessanalytik beschäftigt? Wenn Sie finden, diese Abschlussarbeit hätte eine Auszeichnung verdient, dann sind Sie bei uns richtig.

Der Prozessanalytik-Award wird jährlich vom Arbeitskreis Prozessanalytik für die beste Qualifizierungsarbeit (Masterarbeit und/oder Dissertation) auf dem Gebiet der Prozessanalytik im deutschsprachigen Raum (DACH) für das jeweils vergangene Jahr vergeben. Aus den Einreichungen wählt eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des erweiterten Vorstandes des Arbeitskreises, die Preisträger aus. Die Gewinner dürfen sich über ein Preisgeld in der Höhe von € 1.000 sowie eine kostenlose zweijährige Mitgliedschaft in der GDCh oder der DECHEMA freuen. Offiziell übergeben wird der Prozessanalytik-Award 2018 diesmal auf dem 14. Herbstkolloquium des Arbeitskreises vom 03.-05.12.2018 in Hannover.

Vorschläge für den Prozessanalytik-Award 2018 können bis zum 28.09.2018 entgegengenommen werden und sind von den Betreuern der Qualifizierungsarbeiten bitte direkt an den Vorstand des Arbeitskreises Prozessanalytik zu richten (vorstand@arbeitskreis-prozessanalytik.de).

Einzureichende Unterlagen:

  • kurze Begründung des Betreuers
  • Abstract und Kopie der Abschlussarbeit

Bitte verwenden Sie oben genannte E-Mail-Adresse auch gern für etwaige Rückfragen.

Es können nur Einreichungen durch den Betreuer angenommen werden. Die Unterlagen können in Deutsch oder Englisch eingereicht werden.

Der Vorstand hat sich darauf verständigt, nur Arbeiten zu berücksichtigen, die nicht an Körperschaften entstanden sind, mit denen die Mitglieder der Jury direkt in Verbindung stehen.

Hier geht es zu den Gewinnern der vergangenen Jahre:

http://arbeitskreis-prozessanalytik.de/derarbeitskreis/preise/

Juli 24, 2018 unsere News

Herbstkolloquium 2018

14. Kolloquium Prozessanalytik „Stabilität von und durch PAT Lösungen – Vom Sensor über die Methode zum Prozess“ vom 03. – 05. Dezember 2018 in Hannover

 

Programm online: Melden Sie sich an!

 

Sehr geehrte Interessierte der Prozessanalytik,

wir freuen uns sehr, Ihnen das Programm des 14. Kolloquiums Prozessanalytik vorzustellen. Nutzen Sie den Vorteil des Frühbucherpreises und melden Sie sich bis zum 21. Oktober 2018 an.

Sie möchten sich noch mit einem Poster und Poster-Kurzvortrag beteiligen? Dann sichern Sie sich einen der noch wenigen freien Plätze und reichen Sie einen Poster-Beitrag bis zum 15. Juli 2018 ein.
Im Rahmen der Tagung wird der Prozessanalytik-Award 2018 für die beste Abschlussarbeit auf dem Gebiet der Prozessanalytik vergeben. Bewerben Sie sich bis zum 28. September 2018, Informationen zur Einreichung finden Sie hier.

Auskünfte zu Reisekosten-Stipendien des AK Prozessanalytik, finden Sie hier.

Wir freuen uns sehr, Sie im Dezember 2018 in Hannover begrüßen zu dürfen.

Das Organisationskomitee
Prof. Dr. Karsten Rebner, Dr. Jens Nolte, Alina Matt, Dr. Martin Gerlach, Prof. Dr. Christoph Herwig, Dr. Dörte Solle

Kontakt: Martina Losch,  Tel.: +49 69 7917-580 m.losch@gdch.de

Juni 15, 2018 unsere News

ACHEMA 2018

Die ACHEMA 2018 steht vor der Tür. Sie findet vom 11. bis 15. Juni in Frankfurt statt. Der AK Prozessanalytik ist Gastgeber der Sessions „Innovativ process analytics“ und „Model based control in real life“ am Dienstag, den 12.06.2018 auf dem ACHEMA Congress.

Eine ausführlichen Plan aller Sessions finden sie hier. Wir sehen uns auf der ACHEMA!“

April 13, 2018 Allgemein

Bericht des 12. interdisziplinären Doktorandenseminars 2018 in Berlin

Das 12. Interdisziplinäre Doktorandenseminar der Arbeitskreise Prozessanalytik, Chemo- und Biosensoren, Chemometrik und Qualitätsmanagement tagte dieses Jahr vom 25. Bis 27. März in den Räumlichkeiten der Gastgeber von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) in Berlin Adlershof. Unter dem Leitthema „MVDA – von Daten zu smarten Entscheidungen“ trafen ca. 30 Teilnehmer/innen  aus Akademia und Industrie zusammen um den aktuellen Stand der Wissenschaft und Anwendung zu diesem Thema näher kennen zu lernen und zu diskutieren.

Nach einer verspäteten Anreise von vielen Teilnehmer/innen, aufgrund eines Schienenbruchs zwischen Hauptbahnhof und Adlershof, startete das Programm mit einer freundlichen Begrüßung von Florian Aupert und einem anschließenden Impulsvortrag von Herrn Dr. Clemens Minnich (S-Pact GmbH). Der Fachvortrag vermittelte einen interessanten Überblick über die Chemometrie und zeigte, welch hohe Relevanz das Auswerten von Spektraldaten in der Prozessüberwachung mit sich bringt. Ein üppiges Abendessen sorgte anschließend für ausreichende Energie und Kreativität für den von Herrn Dr. Alexander Brächer (Evonik Industries AG) moderierten Design Thinking Workshop. In zwei Teams wurden kreative Produktideen für eine Sensorentwicklung für die Alltagsbereiche „Wohnen“ und „Gesundheit“ in einer lockeren Atmosphäre bei Wein und Bier bearbeitet. Die Bearbeitung der Ideen erfolgte durch ganz verschiedene Herangehensweisen und breiteten den perfekten Raum sich untereinander kennen zu lernen. Die finalen Produkte der „iPott“ und der „ProtoTYP“ wurden durch eine impulsive Präsentation und durch ein lebhaftes Theaterstück der kritischen Jury vorgestellt und bewertet. Der erste Abend klang in den Veranstaltungsräumen der BAM aus.

Am nächsten Tag eröffnete Frau Dr. Kristina Eisen (BASF) das Seminar mit einem Vortrag über die „Chemometrie in der Prozessspektroskopie“. Der Vortrag veranschaulichte dem Publikum den Einsatz der Spektroskopie in der Industrie und bekräftigte viele Doktoranden/innen, die an der Universität in diesem Themenbereich forschen, in ihren Arbeiten. Die anschließenden Vorträge der Doktoranden/innen zeigten, wie weitreichend die Anwendungen der Analytik und der damit verbundenen Datenanalyse in Chemie/Materialwissenschaften und Biotechnologie sind. Forschungsergebnisse und Ansätze wurden diskutiert und boten die perfekte Gelegenheit eine neue Perspektive auf die eigene Forschung zu gewinnen und über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Bei Kaffee und Kuchen konnten in der Postersession weitere Forschungsergebnisse der Teilnehmern/innen betrachtet und besprochen werden.

Nach dem wissenschaftlichen Teil des Tages begann, nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel, die Führung durch den Technologiepark Adlershof. Ein Vortrag gab zunächst eine umfangreiche Übersicht über die Themengebiete der einzelnen Forschungsinstitute. Der Park wurde anschließend in einem 1,5 stündigen Rundgang besichtigt, wobei hier insbesondere die Windkanäle, in denen die Widerstandskraft von Flugzeugen in aerodynamischen Luftströmen untersucht worden sind, auf Neugier stießen.

Im Anschluss ging es per Taxi Shuttle nach Friedrichshain in das Restaurant Tempo-Box. Bei einem guten Essen in geselliger Runde wurden in einer lockeren Atmosphäre gute Gespräche mit neuen und alten Bekanntschaften geführt. Das Abendprogramm wurde in guter Stimmung in weiteren Bars in Friedrichshain über das offizielle Ende hinweg fortgesetzt.

Der nächste Tag begann, trotz einer recht kurzen Nacht für Einige, pünktlich mit einer weiteren letzten interessanten Vortragssession. Nach einer Kaffeepause präsentierte ein altbekanntes Gesicht des Doktorandenseminars, Herr Dr. Tobias Eifert, seinen Berufseinstieg in der Verfahrenstechnik bei der Evonik. Dies gab den Doktoranden/innen einen informativen Einblick wie es nach der Promotion weiter gehen könnte und welche Hürden von der Bewerbung bis hin zum ersten Arbeitstag auf einen zukommen können. Darüber hinaus berichtete Prof. Dr. Dominik Rabus von seinem sehr bemerkenswerten und abwechslungsreichen Lebenslauf und seinem Weg in die Selbständigkeit.

Der letzte Punkt des Seminars war die Preisausgabe für die besten Vorträge und Poster der Doktoranden/innen. Die Auszeichnung für den besten Vortrag erhielten Jens Claßen (Universität Hannover), Katharina Dahlmann (Universität Hannover) und Peter Werner (Universität Potsdam). Jan-Ole Kühn (Thyssenkrupp) wurde für das beste Poster nominiert.

Mit durchweg positiven Eindrücken und Erfahrungen endete das 12. Interdisziplinäre Doktorandenseminar mit einer herzlichen Verabschiedung der Teilnehmer/innen. Bereits bei der Verabschiedung wurden Kontakte und neue Termine für ein Wiedersehen ausgetauscht. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Tagung ein voller Erfolg im Hinblick auf das Austauschen von wissenschaftlichen Ergebnissen waren und zusätzlich eine optimale Plattform zum Netzwerken geboten hat.

Ein besonderer Dank geht an Florian Aupert und Simon Kern, die das Seminar durch ihre ausgesprochen engagierte Organisation möglich gemacht haben.

Jens Claßen, Institut für Technische Chemie, Hannover

April 3, 2018 Allgemein
  • 1
  • 2