All posts by: Vanessa Karabetian

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Positionspapier: Sensorik für die Digitalisierung chemischer Produktionsanlagen

Die ProcessNet-Fachgemeinschaften „Fluiddynamik und Trenntechnik“ und „Prozess-, Apparate- und Anlagentechnik“ der DECHEMA haben dieses hochaktuelle Positionspapier herausgegeben. Ein Papier, das Orientierung schaffen soll im Dschungel der IIoT mit den Schwerpunkten der Sensoranwendung, Sensorintegration, Sensorintelligenz, Kommunikationsstandards, Datenübertragung und -auswertung.

Hier finden Sie Zugang dazu

Februar 25, 2020 Nachrichten

Wahlen zum Vorstand des AK PAT für die Periode 2021 – 2024: Bitte um Übermittlung von Vorschlägen von Kandidaten

Liebe Mitgleider des AK PAT!

Ich hoffe es geht Ihnen bestens. In 2020 stehen Wahlen für den neuen Vorstan des AK PAT ab 2021 – 2024 an!

Ich möchte die Wahlen bereits anvisieren und bitte Sie bereits jetzt für die Wahlen des Vorstands des AK PAT mir für die vier Listen Vorschläge zukommen zu lassen.

  • Hochschule / Forschungseinrichtungen
  • Industrie / freie Berufe
  • Geräte- / Softwarehersteller
  • Studentische Mitglieder (vgl. Definition GDCh) = Junganalytiker

Ich würde diese zusammentragen und entsprechend bei den Kandidaten auch nachfragen, ob sie für die Rolle zur Verfügung stehen.

Liebe Grüße!

Christoph Herwig & der Vorstand

Vorschläge per E-Mail nur an folgende Adresse: fg-ach-ak-prozessanalytik-f04e2026@info.gdch.de

Februar 11, 2020 Nachrichten

Doktorandenseminar 2020

14. Interdisziplinäres Doktorandenseminar

Der Arbeitskreis Prozessanalytik der GDCh richtet das Doktorandenseminar jährlich in Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisen Chemo- & Biosensoren und Chemometrik der Fachgruppe Analytische Chemie aus. Das Ziel ist der interdisziplinäre, wissenschaftliche Erfahrungsaustausch zwischen Doktoranden. Diese haben die Möglichkeitenihre Forschungsarbeiten im Form von Postern oder Präsentationen vorzustellen und von anderen Doktoranden zu lernen. Der Netzwerkgedanke wird hier groß geschrieben. Das Rahmenprogramm ist darauf ausgelegt, sich kennen zu lernen und zu vernetzen.

Hard Facts

Veranstaltungsort

Universität Potsdam – Institut für Chemie
Physikalische Chemie – innoFSPEC
Am Mühlenberg 3
14476 Potsdam – Golm
Deutschland

Veranstaltungszeitraum

Beginn: 15.04.2020 ca. 16:30 Uhr
Ende: 17.04.2020 ca. 13:30 Uhr

Thema

Das diesjährige Thema des Doktorandenseminars lautet:

„Online Analytik im Wandel“

Mit diesem Motto möchten wir noch stärkere Akzeptanz und Nutzung von robusten Sensoren kombiniert mit marktreifen Softwarelösungen hervor rufen. Durch die Verfügbarkeit marktreifer Softwarelösungen erschließen sich neue Anwendungsfelder von der Polymerchemie bis hin zur biologischen Wirkstoffherstellung.  Diese sollen in diesem Jahr beleuchtet werden. Die dafür notwendigen Sensoren und Messmethoden sollen dabei aber nicht weniger im Fokus stehen.

Anmeldung

Sie können sich ab sofort anmelden. Bitte füllen Sie hierzu dieses Anmeldeformular aus und senden Sie es an:

vanessa.karabetian@tuwien.ac.at

Bitte geben Sie auch Titel und die Art (Poster/Vortrag) Ihres Beitrages an. Die eingereichten Beiträge müssen sich NICHT zwingend an dem diesjährigen Thema orientieren.

Der vorläufige Anmeldeschluss ist der 15.03.2020.

Bitte reichen Sie bis dahin auch Ihren Abstract ein, ebenfalls an Vanessa Karabetian.

Zusätzlich werden Preise für das beste Poster und die besten Vorträge vergeben. Doktoranden mit Beiträgen (Poster/Vortrag) sowie allen Speakern wird ein Reisestipendium in Höhe von 250 Euro gewährt.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und Teilnahme. Zögern Sie nicht, bei Fragen an uns heranzutreten.

 

Vielen Dank an unsere diesjährigen Sponsoren

Januar 30, 2020 Nachrichten

Herbstkolloquium 2019 – AK-PAT gibt Gas

Vom 26. bis zum 28. November 2019 war Evonik Industries AG in Marl Gastgeber des 15. Herbst­kolloquiums des Arbeitskreises Prozessanalytik. Der Titel „PAT in der industriellen Anwendung – Innovative Prozessanalytik als zentrales Element im Produktlebenszyklus“ bildete dabei den Leitfaden für das Programm.

150 Teilnehmer beim Herbstkolloquium 2019

150 Teilnehmer beim Herbstkolloquium 2019

150 Teilnehmer beim Herbstkolloquium 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingefangene Atmosphäre – Eindrücke vom Kolloquium im Video:

 

 

 

AK-PAT im Themenrausch

Unser Anspruch war, der durch Digitalisierung und zunehmende Vernetzung neuen Themenbreite in der Prozessanalytik gerecht zu werden, ohne dabei den Fokus auf den Kernbereich der PAT zu vernachlässigen: wissenschaftliche und anwendungstechnische Fortschritte in der Prozessanalytik. Das ist offenbar gelungen. Denn ein Blick auf die Zahlen und Daten zum diesjährigen Kolloquium zeigen: Das Programm war umfangreicher und vielfältiger, die Teilnehmerzahl ist mit rund 150 deutlich gewachsen. Passend dazu war das Feedback der Teilnehmer durchweg positiv.

 

Digitale Systeme kommunizieren – wir auch

Gewachsen ist auch die Kommunikation. Und das, obwohl dem Austausch auch bei früheren Kolloquien viel Raum und vor allem Zeit gewidmet war. In diesem Jahr haben wir die Kommunikation und den Austausch noch mehr in die offiziellen Programmpunkte hineingebracht.

 

Vorprogramm – World Café: sechs Themen, sechs Gruppen

Sechs kurze Impulsvorträge führten in das World Café ein, in dem dann sechs Gruppen über sechs Themen abwechselnd diskutierten. Die Impulsvortragenden moderierten die Diskussionen, dokumentierten die Beiträge und fassten die Ergebnisse dann im wieder vollständigen Forum zusammen. Auch hier gab es eine breite Vielfalt an Themen und Ergebnissen:

  • Fordernd: Auf was sollen wir setzen? Was kommt nach Raman?
  • Forschend: Wer braucht Operando in der Industrie?
  • Investigativ: Wie sieht das universelle PAT-Piece aus?
  • Abgrenzend: Zweite Überwachungsebene – Ist das noch PAT?
  • Provokativ: Macht PAT in der Zukunft nur Sinn, wenn es billig ist?
  • Bedarfsermittelnd: Brauchen wir PAT-Fortbildung?
World Café: Konstruktive Ideen und Konzepte

World Café: Konstruktive Ideen und Konzepte

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauptprogramm

Neben der gelungenen Opening Session („PAT im industriellen F&E-Umfeld“) inklusive spannenden Diskussionen im Rahmen des World Cafés folgten am ersten „richtigen“ Kolloquiumstag acht interessante Vorträgen zu den Sessions „Wozu messen wir?“ und „Wie messen wir richtig?“: So referierte Dr. Matthias Odenweller zum Thema „Datenintegration spektroskopischer Informationen und deren Nutzen“. Dr. Andreas Vorholt schloss zum Thema „In Situ Infrared Spectroscopy as a Tool for Monitoring Molecular Catalyst for Hydroformylation in Continuous Processes“ an. Die Vorträge von Dr. Peter Höbel, der kurzfristig verhindert war und von seiner Kollegin Frau Frese vertreten wurde („Methode zur Bestimmung der Partikelgröße in fließenden Nanopartikelsuspensionen mittels dynamischer Lichtstreuung“), und Stephanie Schlappa von der Universität Potsdam („Process analysis of nano-scaled particles during emulsion polymerization of vinyl acetate using Photon Density Wave spectroscopy“) bildeten dann den Abschluss des Vormittags.

Im Laufe der nach der Mittagspause folgenden Session 2 folgten dann unter dem Titel „Wie messen wir richtig“ die Vorträge „Verkürzung des Messintervalls mit Hilfe von Multiplexing Gaschromatographie “ von Dr. Marco Wunsch,  „Analyse von Biodiesel – Zuverlässige Quantifizierung mit ATR-FTIR-Spektroskopie“ von Tobias Drieschner, „Inline FT-NIR Spektroskopie als wichtiger Baustein von QbD in der in der pharmazeutischen Industrie“ von Dr. Matthias Balsam sowie „PAT-Projektabwicklung für Investitionsprojekte in der chemischen Industrie“ von Dr. Thomas Sauter. Wie bereits die Vorträge des Vormittags zogen auch jene des frühen Nachmittags zahlreiche interessierte Nachfragen des Publikum nach sich. Es folgten am dritten und letzten Kolloquiumstag im Rahmen der Session 3 „Wie messen wir dauerhaft richtig?“ die Vorträge „Probleme, Fehler und Herausforderungen in der Aufbereitung von Gasen“ von  Jörg Erens und „Industrielle Anwendungen der Niederfeld-NMR-Spektroskopie für die Prozess und Qualitätskontrolle von Silanen“ von Dr. Matthias Abele. Dem schlossen sich „Einsatz der NIR-Spektroskopie in gasförmigen Prozessmedien“ von Andreas Gräfe und „Ionenmobilitätsspektrometrie und Quantenkaskadenlaser für die Spuren-Gasanalytik in der PAT“ von Marc Vahlenkamp an.

Interaktivität – auch in den Vortragssessions

 

 

 

 

 

 

 

 

Strahlende Gewinner bei Poster-Slam und Prozessanalytik-Preis

Den diesjährigen Poster-Slam gewann das vierköpfige Team um Katharina Dahlmann (Institut für Technische Chemie, Leipzig Universität Hannover) mit dem Poster zum Thema „Online monitoring of the cell specific oxygen uptake rate (qOUR) with an in-situ combi-sensor”.

Auf dem zweiten Platz landete Thomas Schiewe “Photon Density Wave spectroscopy for in-line monitoring of biomass and Polyhydroxyalkanoate (PHA) formation in high-cell-density bioprocesses”. Justus Wöhl (RWTH Aachen Universität, Lehrstuhl für Technische Thermodynamik) schnappte sich mit seinem Werk zum Thema „Automatisierte Modellerstellung für die Spektrenauswertung mit IHM: Beste Vorhersage statt bester Fit“ den dritten Platz unter den 28 Teilnehmern.

Die Gewinner des Poster-Slams, flankiert von Christoph Herwig und Moderator Jens Nolte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits bei der stimmungsvollen Abendveranstaltung im Revuepalast Ruhr tags zuvor hatte Martin Gluch Grund zur Freude gehabt. Er wurde für seine herausragende Masterarbeit mit dem „Prozessanalytik-Preis 2019“ ausgezeichnet.

Überraschter Preisträger des Prozessanalytik-Preis 2019: Martin Gluch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Podiumsdiskussion – 15 Jahre AK-PAT – wohin soll die Reise gehen?

Fünf Leute vom AK-PAT setzen sich auf das Podium und unterhalten sich eine halbe Stunde lang? Nein. Vier – nämlich Prof. Dr. Christoph Herwig, Dr. Tobias Eifert, Dr. Matthias Odenweller und Werner Worringen – standen vorne und machten lediglich Vorlagen. Nummer fünf, Dr. Martin Gerlach, huschte mit einem Mikrofon durch das Auditorium und sammelte (lockte manchmal auch) Kommentare, Ansichten, Fragen und manchmal auch neue Themen. Was lag den Teilnehmern thematisch auf den Herzen? Zweite Überwachungsebene. Müssen Sensoren billig sein?  Zukunft der PAT?

Interaktive Podiumsdiskussion: Den Teilnehmern lauschend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellung – Geräte, Poster, PAT-ler im Austausch

Eine von zwei Ausstellungsetagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der AK-PAT bedankt sich …

♥ bei den Teilnehmern für Ihr Interesse und die konstruktiven Beiträge,

♥ bei unserem Gastgeber Evonik Industries AG für die Gastfreundschaft und die aktive Unterstützung des Kolloquiums,

♥ bei den Sponsoren für Ihren Einsatz in der Ausstellung und die Unterstützung der Veranstaltung und

♥ bei der DECHEMA für die professionelle Organisation der Veranstaltung.

Das gelungene 15. PAT-Kolloquium lässt uns schon jetzt voller Vorfreude auf die EuroPACT blicken, die vom 18. bis 20. Mai in Kopenhagen stattfindet.

 

Für alle Teilnehmer des 15. PAT-Kolloquium haben wir die Bilder, die Unterlagen der OpeningSession  und den Tagunsband inkl. Abstract für Sie zum Download hier abgelegt

 

Januar 21, 2020 Blog

Prozessanalytik-Award 2019

 

Prozessanalytik-Award 2019 für die beste Abschlussarbeit auf dem Gebiet der Prozessanalytik

Sie haben im Jahr 2018 eine Masterarbeit oder Dissertation betreut, die sich mit der Prozessanalytik beschäftigt? Wenn Sie finden, diese Abschlussarbeit hätte eine Auszeichnung verdient, dann sind Sie bei uns richtig.

Der Prozessanalytik-Award wird jährlich vom Arbeitskreis Prozessanalytik für die beste Qualifizierungsarbeit (Masterarbeit und/oder Dissertation) auf dem Gebiet der Prozessanalytik im deutschsprachigen Raum (DACH) für das jeweils vergangene Jahr vergeben. Aus den Einreichungen wählt eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des erweiterten Vorstandes des Arbeitskreises, die Preisträger aus. Die Gewinner dürfen sich über ein Preisgeld in der Höhe von € 1.000 sowie eine kostenlose zweijährige Mitgliedschaft in der GDCh oder der DECHEMA freuen. Offiziell übergeben wird der Prozessanalytik-Award 2019 diesmal auf dem 15. Herbstkolloquium des Arbeitskreises vom 25.-27.11.2019 in Marl.

Vorschläge für den Prozessanalytik-Award 2019 können bis auf weiters entgegengenommen werden und sind von den Betreuern der Qualifizierungsarbeiten bitte direkt an den Vorstand des Arbeitskreises Prozessanalytik zu richten (vorstand@arbeitskreis-prozessanalytik.de).

Einzureichende Unterlagen:

  • kurze Begründung des Betreuers
  • Abstract und Kopie der Abschlussarbeit

Bitte verwenden Sie oben genannte E-Mail-Adresse auch gern für etwaige Rückfragen.

Es können nur Einreichungen durch den Betreuer akzeptiert werden. Die Unterlagen können in Deutsch oder Englisch eingereicht werden.

Der Vorstand hat sich darauf verständigt, nur Arbeiten zu berücksichtigen, die nicht an Körperschaften entstanden sind, mit denen die Mitglieder der Jury direkt in Verbindung stehen.

Hier geht es zu den Gewinnern der vergangenen Jahre

Mai 7, 2019 Nachrichten

Bericht vom 13. interdisziplinären Doktorandenseminars 2019 in Berlin-Adlershof

Vom 18 bis 20 März 2019 fand das 13. Interdisziplinäre Doktorandenseminar mit dem Leitthema „PAT and beyond“ in Berlin Adlershof an der Bundesanstalt für Material und -prüfung (BAM) statt. Die Veranstaltung wurde von den Arbeitskreisen Prozessanalytik, Chemo- und Biosensoren, Chemometrik und Qualitätsmanagement und Elektrochemische Analysemethoden der GDCh organisiert. Ca. 30 Doktoranden aus ganz Deutschland reisten nach Berlin, um sich über aktuelle Ergebnisse auszutauschen.

Zum Auftakt des Seminars hielt Dr. Alan Robinson, Principal Process Science Leader bei Syngenta in Basel, einen Impulsvortrag „PAT @ Syngenta“. Er demonstrierte eindrucksvoll welche Herausforderungen der Einsatz von PAT Technologien im industriellen Maßstab mit sich mitbringen und konnte durch viele Beispielbilder aus den Anlagen den Teilnehmern einen guten Eindruck seiner Arbeiten bieten. Im Anschluss leiteten Dr. Tobias Eifert und Dr. Alexander Brächer, beide von der Evonik Industries AG, ein Kreativ-Seminar zum Thema Change Management. Die Teilnehmer wurden einer imaginären Papierfliegerproduktionsfirma zugeordnet und mussten eine Strategie entwickeln, um in exakt 5 Minuten eine möglichst große Anzahl an Papierfliegern an den Käufer zu liefern. Ein Teil der Teilnehmer fungierte hierbei als beobachtende Berater, die Verbesserungshinweise für eine zweite Produktionsphase erarbeiteten. Nach einer viel effizienteren zweiten Phase wurde erörtert welche Aspekte des Spiels einen lehrreichen Einfluss hatten. Im Anschluss fand das Abendessen in den Tagungsräumen statt.

Am zweiten Tag standen acht Vorträge, die Postersession, ein Abendevent und ein gemeinschaftliches Abendessen auf dem Programm. Die Vorträge aus den verschiedensten Disziplinen behandelten alle den Erkenntnisgewinn durch PAT. Die Ergebnisse wurden erzielt durch den Einsatz von NMR, PDW Spektroskopie, Hyperspectral Imaging, Kombi-Sensorik oder Röntgenfluoreszenssensorik oder Raman Spektroskopie. Damit die Teilnehmer einen Überblick der Poster bekommen konnten, wurde vor der Postsession ein Posterslam durchgeführt. Es wurde spontan entschieden das sonnige Wetter zu nutzen und die Posterwände für den Slam vor dem Gebäude der BAM aufzubauen. Die Teilnehmer stellten ihre Poster innerhalb von 2 Minuten vor und die nachfolgende Postersession wurde für detailliertere Gespräche über die jeweilige Thematik genutzt.

Nachdem auch die letzten Vorträge gehalten wurden, fuhren die Teilnehmer in die Innenstadt zum EXIT Game in der Klosterstraße. Die Teilnehmer den in zufällige Teams gelost und in Vierer- bis Sechsergruppen wurde in einer originalen DDR Bunkeranlage die Teamfähigkeit und die kombinatorischen Fähigkeiten erprobt. Ein Team schaffte es in Rekordzeit (27 min) die Rätsel zu lösen. Anschließend wurde in der Tempobox in Friedrichshain zu Abend gegessen und die Teilnehmer ließen den Tag nochmals Revue passieren.

Der dritte Tag wurde mit den letzten drei Doktorandenvorträgen eröffnet. Die Vortragenden stellten ihre neuesten Erkenntnisgewinne mittels Raman Spektroskopie und Benchtop-NMR vor. Während die Teilnehmer nun die Möglichkeit hatten über den besten Vortrag abzustimmen hielt Dr. Hans Peter Nirmaier, Senior Manager R&T bei Lonza, einen Gastvortrag „Pat @ Lonza – vom Labor in die Anlage“. Er stellte die Tätigkeitsbereiche der Firma Lonza vor und erörterte die Bedeutung und Umsetzung von PAT bei Lonza. Der Vortrag traf auf großes Interesse und es wurde intensiv diskutiert. Im Anschluss hielt Dr. Franziska Emmerling, Leiterin der Strukturanalytik an der BAM, den Abschlussvortrag „How to write your Thesis“. Sie verdeutlichte wie wichtig Zeitmanagement ist und motivierte die Junganalytiker möglichst zeitnah mit dem Schreiben ihrer Dissertationen und Paper anzufangen. Es fiel jedoch auch der Begriff „Prokrastination“ in ihrem Vortrag im Zusammenhang mit der Aussage, dass ein wenig Prokrastination auch unsere Produktivität steigert.

Abschließend wurden die Preise für das beste Poster und die besten drei Vorträge durch Florian Aupert verkündet. Luise F. Bering (RWTH Aachen) gewann mit ihrem Poster „Measurement cells for in-line Raman spectroscopy in continuous flow reactors” den Posterpreis. Katharina Dahlmann (Leibniz Universität Hannover), Jana Schellenberg (Leibniz Universität Hannover), Sabrina Janoschek (Sartorius Stedim Biotech GmbH, Leibniz Universität Hannover) bekamen gleich viele Stimmen und teilten sich den dritten Vortragspreis. Anne Friebels (Universität Kaiserslautern) Vortrag wurde zum zweit besten Vortrag gekürt. Der diesjährige Preis für den besten Vortrag wurde an Thomas Schiewe (Universität Potsdam) und Björn Gutschmann (FG Bioverfahrenstechnik, Technische Universität Berlin) für ihren Tandem Vortrag „E. coli, R. eutropha, and Photon Density Waves“ verliehen.

Zu guter Letzt geht ein besonderer Dank geht an Vanessa Karabetian, Florian Aupert, Simon Kern und Tobias Eifert für die exzellente Organisation der Veranstaltung.

v.l.n.r.: Simon Kern (Organisator), Luise F. Bering (Posterpreis), Katharina Dahlmann (Vortragspreis), Jana Schellenberg (Vortragspreis), Sabrina Janoschek (Vortragspreis), Thomas Schiewe (Vortragspreis), Björn Gutschmann (Vortragspreis), Anne Friebel (Vortragspreis), Florian Aupert (Organisator)

 

Autor: Björn Gutschmann, Fachgebiet Bioverfahrenstechnik, Technische Universität Berlin

 

April 30, 2019 Nachrichten

Bericht vom 14. Herbstkolloquium Prozessanalytik in Hannover

 

Zum 14. Kolloquium mit dem Titel „Stabilität von und durch PAT-Lösungen – vom Sensor über die Methode zum Prozess“ fanden sich vom 3. bis 5. Dezember etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem fachlichen Austausch in Hannover ein. Als Veranstaltungsorte dienten das Institut für Technische Chemie der Uni Hannover für das Vorprogramm sowie das Schloss Herrenhausen für das Hauptprogramm und die Abendveranstaltung.

Inhaltlich konzentrierte sich das diesjährige Kolloquium auf die Thematik Stabilität von Sensoren, Methoden und Prozessen. Unter Einbeziehung aller relevanten Einflüsse auf das Ergebnis wie etwa Probennahme, Probenkonditionierung, Probenvorbereitung, Messung, Messgerät, Datengenerierung und Auswertung, die im Rahmen der Methodenvalidierung wichtig sind, sollte der Bezug zur Prozessstabilität, als die vorrangig wichtigste industrielle Anforderung in industriellen Herstellungsprozessen, hergestellt werden.

Das Vorprogramm am 3. Dezember an der Universität Hannover bot bereits in einer Opening Session mit zwei Eröffnungsvorträgen und anschließender Diskussion einen guten Einstieg in die Themenschwerpunkte. Auch die anschließende Livepräsentation zum Anfassen und Mitmachen des smartLabs am Institut für technische Chemie wurde gut wahrgenommen.

Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages fanden sich die Tagungsteilnehmenden in der „Ständigen Vertretung“ zu einem gemütlichen Get-Together zusammen, welches mit einer erstaunlich hohen Teilnehmerzahl geehrt wurde und dem netzwerkbildenden Charakter der Veranstaltung sicherlich bereits deutlich Rechnung trug.

Das Hauptprogramm am 4. und 5. Dezember wurde insbesondere von den drei Hauptsessions „Sensorstabilität“, „Methodenstabilität“ und „Prozessstabilität“ getragen, die mit jeweils vier Fachvorträgen und anschließenden Diskussionen den Trialog zwischen Anwendern, Herstellern und Forschern befeuerten.

Bild 3: Auditorium für die Hauptsessions

Neben den Vortragssessions wurde das wissenschaftliche Programm insbesondere auch durch die Posterbeiträge fachkundig ergänzt. Die Posterautoren hatten auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, im Rahmen der beiden Posterslams mit Kurzpräsentationen ihre Arbeiten vorzustellen und das Fachpublikum zu weiterführenden Diskussionen in der Posterausstellung einzuladen. Und wie auch in den Vorjahren wurden die drei besten Posterbeiträge mit gut dotierten Preisen geehrt.

Bild 4: Verleihung des Posterpreises v.l.n.r.: Madlen Chao, Miguel Dufner, Florian Eigenmann, Jens Nolte

Als neues Format beim Kolloquium wurden dieses Jahr erstmalig an beiden Hauptveranstaltungstagen Roundtable-Diskussionen angeboten. Diese wurde jeweils mit vier fünfminütigen Impulsvorträgen eingeleitet. Anschließend konnten sich die Tagungsteilnehmenden an verschiedenen Tischen zu verschiedenen Themen austauschen. Nicht nur wegen des fachlichen Diskurses, sondern insb. auch wegen der Möglichkeit, recht einfach neue Kontakte knüpfen zu können, wurde dieses Format abschließend sehr positiv bewertet.

Neu bei dieser Veranstaltung war auch der Einsatz von slido. Damit konnten die Teilnehmenden per Smartphone bereits während der Veranstaltung Fragen und Feedback zu allen inhaltlichen wie organisatorischen Themen senden. Auch diese Möglichkeit wurde sehr gut aufgenommen und wird sicherlich bei zukünftigen Fachveranstaltungen des Arbeitskreises wieder Einsatz finden.

Januar 29, 2019 Nachrichten

Veröffentlichung zur Daten- oder modellbasierte Prozessführung

Die Ad-hoc-Arbeitsgruppe zum Thema „Veröffentlichung zur Daten- oder modellbasierte Prozessführung“ vom Arbeitskreis Prozessanalytik (bestehend aus den Mitgliedern: Steckenreiter, Berg, Sangi, Hitzmann, Herwig) haben Ihre Ergebnisse in der Dezemberausgabe der Current Opinion in Chemical Engineering veröffentlicht.

 

Hier der zugehörige Abstract:

Currently applied methods for characterization and optimization of bio-pharmaceutical processes are still strongly empirical. This often involves Design of Experiment (DoE) methods that require a large number of time-consuming experiments and can hardly fulfill the requirements of ‘Quality by Design’ (QbD). Linking mathematical models with experimental methods is seen as an efficient strategy that significantly reduces development time and costs. Furthermore, if combined with advanced Process Analytical Technology (PAT), higher automation and more efficient workflows can be established along the product lifecycle. This contribution presents the state of the art of model-based tools for experimental design and gives an outlook on future trends in the field of bio-process engineering.

Januar 16, 2019 Nachrichten

AK-PAT-Kolloquium – Keine Probenvorbereitung, hurra

Es ist wieder soweit, vom 4. bis 5. Dezember  veranstaltet der Arbeitskreis Prozessanalytik sein 14. Kolloquium unter dem Titel Stabilität von und durch PAT-Lösungen – vom Sensor über die Methode zum Prozess –

Nachdem in der Hauptversammlung der NAMUR kürzlich in Vorträgen, Workshops und Diskussionen deutlich geworden ist, welch zentrale Rolle die Prozessanalytik in den Prozessen der chemischen Industrie spielt, trifft sich nun die PAT-Gemeinde zum Kolloquium  in Hannover zum Austausch.  Ca. 150 – 200 PAT-Experten und PAT-Interessierte werden aus der Industrie, den Hochschulen und von den Herstellern als Teilnehmer erwartet,  um sich zum Thema PAT auszutauschen.

Austauschen bedeutet in dieser Veranstaltung: Fachvorträge, Poster-Session, Ausstellung – und vor allem ein intensives Networking, zu dem insbesondere auch Experten aus benachbarten Bereichen der Automatisierungstechnik willkommen sind.

Austausch bedeutet erstmals aber auch Round Table-Diskussionen mit den Kolloquiums-Teilnehmern z.B. zum Thema Probenvorbereitung. In einem kompletten Analysensystem ist häufig die Probenvorbereitung der empfindlichste Teil. Gute Probenvorbereitung ist eine wichtige Voraussetzung für eine zuverlässige Analyse. In mehreren Impulsvorträgen wird kurz in das Thema eingeführt. In einer anschließenden Round Table-Diskussion wird dann über die verschiedenen Aspekte der Probenvorbereitung diskutiert: Gute Erfahrungen, schlechte Erfahrungen, Lerneffekte etc.

So geht es zum Beispiel auch um Insitu-Verfahren. Insitu-Verfahren, also Verfahren ohne Probenvorbereitung, in einer Runde zum Thema Probenvorbereitung? Ist das nicht ein Widerspruch? Nur auf den ersten Blick, denn die Probenvorbereitung entfällt zwar, der Einfluss der Probe auf die Messeinrichtung jedoch nicht. Vorbereitung des Analysators auf die Probe ist deshalb bei Insitu-Verfahren eine unabdingbare Voraussetzung. Welche Erfahrungen haben Sie mit probenahmefreien Verfahren gemacht? Bitte teilen Sie Ihre Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern und mit uns vom AK-PAT in der Round Table-Diskussion.

Vielleicht nehmen Sie aus dieser Diskussion auch etwas mit für Ihren Betrieb, und sei es der Kontakt zu einem Teilnehmer mit ähnlichem Anwendungshintergrund. Wir werden in der Folge über die Ergebnisse berichten.

Sollten Sie sich eher dafür interessieren, wie das Prozessverständnis durch PAT verbessert werden kann: Es gibt auch zu diesem Thema eine Round Table-Diskussion.

Das Programm des Kolloquiums finden Sie hier (Anmeldeformulare auch):

http://arbeitskreis-prozessanalytik.de/veranstaltungen/herbstkolloquium/

13. Kolloquium des Arbeitskreises Prozessanalytik bei der Firma Festo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

November 14, 2018 Nachrichten
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