Arbeitskreis Prozessanalytik der GDCh und DECHEMA - Startseite

Bericht vom 11. Kolloquium des Arbeitskreises Prozessanalytik, Wien, 30.11.–02.12.2015

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. Januar 2016 um 09:29 Uhr Geschrieben von: Jens Nolte

Neben zahlreichen Festakten zu ihrem 200-jährigen Bestehen war die TU Wien in diesem Jahr vom 30. November bis zum 2. Dezember auch Gastgeber des 11. Kolloquium des Arbeitskreises Prozessanalytik. Den knapp 180 Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmern wurde so im klassizistischen Ambiente der Technischen Universität direkt im Herzen der Wiener Innenstadt eine erstrangige Umgebung für ihre fachlichen Diskurse im „Trialog“ zwischen Wissenschaftlern, Herstellern und Anwendern geboten.

Zur besonderen Förderung unserer Nachwuchs-Prozessanalytiker wurden dieses Jahr 17 Reisekostenstipendien vergeben.

 

Wie im Vorjahr wurde bereits für den Anreisetag ein optionales Vorprogramm angeboten. Zum einen fand die Besichtigung der Firma Borealis AG statt, einem der weltweit führenden Hersteller von Kunststoffen. Parallel zur Firmenbesichtigung wurde in einem Konferenzvorkurs zum Thema Ressourcenanalytik versucht, sich diesem anspruchsvollen Anwendungskontext prozessanalytisch zu nähern. Bei der Erschließung, Förderung und Umsetzung von natürlichen Rohstoffen gewinnen analytische Online-Verfahren eine immer größere Bedeutung. Gleichzeitig liegen die Analyte jedoch in sehr heterogenen Matrizes vor, sodass die Ressourcenanalytik ein sehr herausforderndes, für Fachleute damit aber auch sehr spannendes Thema ist. Mit einer Stadtrundfahrt sowie einem anschließenden Besuch auf dem Weihnachtsmarkt wurde das Vorprogramm schließlich prozesssicher abgerundet.

Am Folgetag startete nach einem Begrüßungskaffee die Hauptveranstaltung mit einer Begrüßung nebst Einführung durch Gastgeber Prof. Dr. Christoph Herwig sowie den Vorsitzenden des Arbeitskreises Dr. Michael Maiwald.

Themenschwerpunkt des 11. Kolloquiums war „Vom Sensor zur Prozessintelligenz“. Diskutiert wurde damit über die neusten Fortschritte in der Messtechnik und deren Implementierung sowie über neue Aspekte der Modellierung und das Umsetzen, also das Leben des daraus generierten Wissens im Prozess.

Für diesen interdisziplinären Brückenschlag fanden an den beiden Hauptveranstaltungstagen vier Sessions mit jeweils drei Fachvorträgen und anschließender Diskussion statt:

Im ersten Vortragsblock Sensoren – „messen“ wurden beispielhaft neue Messtechniken sowie übergeordnet deren Einbindung in die digitale Welt über Zukunftstrends wie Industrie 4.0 oder die Technologieroadmap Prozess-Sensoren 4.0 beschrieben.

Mit Automatisierung – „implementieren“ wurden in einer zweiten Session Herausforderungen aber auch konkrete Lösungswege bei der Implementierung von Messtechnik im industriellen Umfeld aufgezeigt.

Die Vortragsreihe Modelle – „erkennen“ widmete sich am zweiten Veranstaltungstag der Fragestellung, wie Messergebnisse in Wissen transferiert werden können, wobei insbesondere entsprechende Erfahrungen aus der Bioprozesstechnik zugänglich gemacht wurden.

Ebenfalls am zweiten Tag war schließlich Life-Cycle-Management – „leben“ Titel der „österreichischen Session“ zum Schwerpunktthema des Kolloquiums. In den drei Vorträgen wurde gezeigt, wie einmal generiertes Prozesswissen durch gutes Wissensmanagement und dessen Werkzeuge nicht nur tradiert sondern auch transferiert werden kann.

Nicht nur da mittlerweile fast schon Tradition durfte die Podiumsdiskussion am Abend des ersten Veranstaltungstages auch diesmal nicht fehlen. Professionell und im Wiener Dialekt durch Peter Illetschko (Der Standard) moderiert diskutierten Prof. Dr. Christoph Herwig (TU Wien), Dr. Michael Kloska (BASF SE), Dr. Carsten Uerpmann (Kaiser Optical Systems) und Dr. Martin Gerlach (Bayer Technology Services) zum Thema „PAT, was und wofür ist das eigentlich?“ und suchten gemeinsam nach Antworten auf die Frage „Keiner versteht die PAT, wollen wir das so belassen?“

Besondere Berücksichtigung fanden beim diesjährigen Kolloquium auch die fast 40 hochqualitativen Posterbeiträge. Neben den ausgedehnten Postersessions an beiden Veranstaltungstagen erhielten die Autoren in zwei Posterslams jeweils eineinhalb Minuten Zeit, ihre Arbeit vorzustellen und das Fachpublikum zu vertiefenden Gesprächen im Anschluss einzuladen. Damit rückten nicht nur diese wertvollen Beiträge noch mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit, auch das Auditorium hatte so Gelegenheit, die Posterausstellung noch gezielter wahrzunehmen. Unverändert zu den Vorjahren wurden auch in Wien die drei besten Posterbeiträge mit gut dotierten Preisen gewürdigt. Vom Fachpublikum ausgewählt wurden:

1. Posterpreis:      Frau Viktoria Zettel, Universität Hohenheim: „Mit Hilfe der Prozessanalytik auf dem Weg zum intelligenten Gärschrank“

2. Posterpreis:      Herr David J. Wurm, TU Wien: “Two online tools to discriminate between intact, leaky and lysed E. coli cells”

3. Posterpreis:      Herr Alexander Brächer, TU Kaiserslautern: “Quantitative Monitoring of a Reactive Chromatography Process by Inline NMR Spectroscopy”

Nicht unerwähnt bleiben darf auch der gelungene Gesellschaftsabend im angesehenen Palais Ferstel. Bei einem hervorragenden Menü in beeindruckender Atmosphäre wurde unser bekannter prozessanalytischer Trialog schnell zu einem geselligen „Mulitlog“. An dieser Stelle passt der Dank an die Gastgeber der TU Wien für ihre reibungslose Organisation der Fachveranstaltung im Kuppelsaal der Universität und das wunderbare Rahmenprogramm. Ein ganz besonderer Dank geht dabei an Frau Vanessa Karabetian. Den Tagungsteilnehmern wird das Kolloquium lange in sehr guter Erinnerung bleiben.

Ebenfalls großer Dank gebührt den zwölf Sponsoren, ohne die die Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen wäre und die durch ihr Engagement in der Herstellerausstellung auch dieses Jahr erlebbar und anfassbar gemacht haben, was moderne instrumentelle Prozessanalytik heutzutage ausmacht.

Dateien zum Herunterladen

Tagungsprogramm (2nd Circular, Stand 20.06.2015)

Tagungsflyer (1st Circular, Stand 29.03.2015)

Tagungsband, vervollständigte Version im Web-Format (2.2 MB, Stand 10.12.2015)

Tagungsband, Original-Druckversion in hoher Qualität (15 MB, Stand 30.11.2015)

 

10. Doktorandenseminar 2016, 28. Februar-01. März 2016, Berlin/D - Programmupdate

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. April 2016 um 09:09 Uhr Geschrieben von: Michael Maiwald Donnerstag, den 15. Oktober 2015 um 00:00 Uhr

 

 

10. Interdisziplinäres
Doktorandenseminar


Berlin, 28.02.–01.03.2016

Abstract Deadline: 17. Januar 2016

GDCh-Arbeitskreise

Prozessanalytik
Chemo- und Biosensoren
Chemometrik und Qualitätsmanagement
Elektrochmie

 

mit Unterstützung von

Nun findet bereits das 10. Interdisziplinäre Doktorandenseminar statt. Im Jubiläumsjahr stellen wir ein nie dagewesenes Progamm auf die Beine! Wie immer bietet das Doktorandenseminar Gelegenheit zum Kennenlernen, Wiedersehen und fachlichen Gedankenaustausch. Die Tagung wendet sich an Arbeitskreise, die auf den Gebieten der Prozessanalytik, Sensoren, Datenauswertung, Automation und angrenzenden Fachthemen tätig sind. Je ein Doktorand/eine Doktorandin aus einem teilnehmenden Arbeitskreis soll die Möglichkeit eines Vortrags erhalten und erhält dafür von der GDCh einen vollen Fahrtkostenzuschuss (Fahrtkosten und Hotelkosten). Für Posterbeiträge wird ebenfalls ein voller Fahrtkostenzuschuss gewährt! Die Teilnahme von Gästen aus Industrie und Behörden ist ebenso willkommen. Es werden wegen der Förderung durch die Fachgruppe "Analytische Chemie" der GDCh und den Arbeitskreis "Prozessanalytik" der GDCh und DECHEMA keine Teilnahmegebühren erhoben.

Nach dem großen Erfolg wird 2016 wieder ein Design-Thinking-Workshop stattfinden - in diesem Jahr zum Thema "Sensorik und Analytik für zu Hause". Viele Sensoren lassen sich immer weiter miniaturisieren und können immer preiswerter gefertigt und größeren Stückzahlen verbaut werden, z. B. in "Wearables", in Smartphones und Smartpads, zur Heimüberwachung oder im Automobilsektor. Wir wollen gemeinsam in die Zukunft schauen, welche Anwendungen und Geschäftsmoddelle sich daraus ergeben und ob sie sich auch auf das Arbeits- und Produktionsumfeld übertragen lassen.

Zur Begleitung des Doktorandenseminars und des Workshops haben sich wie immer Vertreter aus der Prozessindustrie angekündigt.

Vorträge

Die Vorträge können sowohl in deutscher als auch englischer Sprache gehalten werden und sollen eine Länge von 20 Minuten nicht überschreiten. Die besten Vorträge werden prämiert! Voller Fahrtkostenzuschuss von der GDCh!
Template/Word-Vorlage für Abstracts

Poster

Die Poster in der Größe A0 können sowohl in deutscher als auch englischer Sprache angefertigt werden. Die besten Poster werden prämiert! Voller Fahrtkostenzuschuss von der GDCh!
Template/Word-Vorlage für Abstracts

Veranstaltungsort

Tagungsraum
Eventpassage, Bilfinger GmbH
Direkt am Bahnhof Zoo

Kantstraße 8
10623 Berlin
http://www.eventpassage.com/

gemeinsame Unterkunft (bitte selbst buchen)

Motel One Berlin-Ku'Damm
Kantstr. 10
10623 Berlin

Achtung: Die Zimmerreservierung wird nicht mehr von uns übernommen. Bitte reservieren Sie selbst.
► Vom Hotel übermittelte Preise pro Übernachtung und Person incl. Frühstück und W-LAN im Einzelzimmer: ca. 59,– € (keine Gewährleistung)

► Hotel: neben dem Theater des Westens
► S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten 100 m

Sponsoren

__ __ Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Sponsoren für die großzügige Unterstützung der Tagung!

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Doktorandenseminars Februar 2016 in Berlin

 

Programm

Stand: 19.01.2016. Änderungen vorbehalten.

 

1. Tag: Sonntag, 28.02.2016

16:00 Uhr   Anreise Hotel und Registrierung Eventpassage

16:30 Uhr   Begrüßung

16:45 Uhr   Impulsvorträge: Dr. Tobias Merz, Lonza AG, Visp/CH; Dr. Winfred Kuipers, Krohne Messtechnik GmbH, Duisburg; Dr. Michael Maiwald, BAM, Berlin: "Miniaturisierung von Sensorik und Analytik"

17:30 Uhr   Design-Thinking-Workshop "Sensorik und Analytik für zu Hause"

19:00 Uhr   darin: Abendbuffet

20:00 Uhr   Kurzzusammenfassungen und Diskussion

21:00 Uhr   geselliges Beisammensein in den Räumlicheiten der Veranstaltung

 

2. Tag: Montag, 29.02.2016

09:30-10:00 Uhr
Markus Buchner, María J. Marín, Paula G. Calavia, Verena Muhr, Antje J. Baeumner, David A. Russell, Thomas Hirsch, Universität Regensburg, Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik
"Functionalization of Luminescent Upconverting Nanoparticles by Photosensitizers for Photodynamic Therapy"

10:00-10:30 Uhr
Christin Wilske, Melanie Spannrad, Peter Herzsprung, Petra Weber-Kurth, Jürgen W. Einax, Wolf von Tümpling, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ, Magdeburg
"Methodenvalidierung der PARAFAC-Modellierung von 2D-Fluoreszenzspektren wässriger Proben"

10:30-11:00 Uhr Kaffeepause

11:00-11:30 Uhr
Mona Stefanakis, Karsten Rebner, Hochschule Reutlingen, Reutlingen
"Multimodale optische Spektroskopie zur markierungsfreien Charakterisierung von Tumoren"

11:30-12:00 Uhr
Peter Werner, Roland Hass, Oliver Reich, Universität Potsdam, Physikalische Chemie - innoFSPEC, Potsdam
"Kombination von Faser-optischen Methoden für die in-line Multiparameteranalyse vom PNIPAM Schaltprozess"

12:00-12:30 Uhr
Simon Kern, Patrick Gräßer, Klas Meyer, Nicolai Zientek, Andrea Paul, Michael Maiwald, Bundesanstalt für Materialforschung und ‐prüfung (BAM), Berlin
"Onine low-field NMR spectroscopy of an industrial lithiation reaction step for process control"

12:30-14:00 Uhr Mittagspause

14:00-14:30 Uhr
Carola Figalist, Susanne Dechantsreiter, Guenter Roth, Thomas, Hirsch, Antje J. Baeumner, Universität Regensburg, Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik
"Surface Modification of Liposomes – A Comparative Study"

14:30-15:00 Uhr
Jennifer Adam, Julia Stäb, Günter Gauglitz, Eberhard Karls Universität Tübingen, Institut für Physikalische und Theoretische Chemie
"Polycinnamat als Erkennungselement zum Nachweis von Silber-Nanopartikeln mit Hilfe der Reflektometrischen  Interferenzspektroskopie (RIfS)"

15:00-16:30 Uhr Postersession und Kaffeepause

16:30-17:00 Uhr
Sabine Wagner, Jérémy Bell, Mustafa Biyikal, Knut Rurack, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin
"Combining Fluorescent Molecularly Imprinted Polymer Sensor Particles with Microfluidic Devices for the Detection of Herbicides"

17:00-17:30 Uhr
Tobias Eifert, Lena Blumenthal, Michael Wittpahl, Regina Palkovits, Marcel A. Liauw, RWTH Aachen, ITMC, Aachen
"Process analytics and chemometrics for kinetic studies on the hydrodeoxygenation of 5-HMF to 2,5-DMF"

17:30-18:00 Uhr
Nithiya Nirmalananthan, Thomas Behnke, Ute Resch-Genger, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin
"Methods for the quantification of surface functions on fluorescent nanoparticles"

18:00-18:30 Pause

18:30-19:30 Transfer per U-Bahn

19:30-ca. 21:00 Uhr gemeinsames Rahmenprogramm (in Vorbereitung): "Madhouse (Exit-Games)"

anschließend: gemeinsames Abendessen Nähe Alexanderplatz

 

3. Tag: Dienstag, 01.03.2016

09:30–10:00 Uhr Christian Iffelsberger, Preety Vatsyayan, Frank-Michael Matysik, Universität RegensburgInstitut für analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik
"Scanning electrochemical microscopy for the characterization of micro-structured electrode surfaces"

10:00–10:30 Uhr Kaffepause

10:30–11:00 Uhr
Florian Aupert
, Dörte Solle, Thomas Scheper, Leibniz Universität Hannover, Institut für Technische Chemie, Hannover
"Spektroskopische Methoden zur Überwachung und Kontrolle pharmazeutischer Bioprozesse"

11:00–11:30 Uhr
Michael Mayer
, Andrei Georgescu, Axel Duerkop, Thomas Hirsch, Antje J. Baeumner, Universität Regensburg, Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik
"Development of a dual-detection electrochemiluminescence (ECL) biosensor"

11:30 Uhr   Abschlussvortrag: Dr. Roland Hass, Universität Potsdam, PDW Analytics GmbH, Potsdam
„Vom PAT Doktoranden zum Geschäftsführer – Eine Patt-Situation?“

12:15 Uhr   Prämierung der Vorträge und Poster

12:30 Uhr   Ende der Tagung

 

Posterbeiträge (Stand 15.10.2015)

Postersession Montag, 29.02.2016, 15:00–16:30 Uhr

P01: Stephan Seifert, Janina Kneipp, Humboldt-Universität zu Berlin, Department of Chemistry und Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin
„Classification and identification of aqueous pollen extracts using SERS and artificial neural networks”

P02: Daniel Marquard, A. Enders; G. Roth; U. Rinas; T. Scheper, P. Lindner, Leibniz Universität Hannover, Institut für Technische Chemie, Hannover
"In situ Microscopy for online monitoring of cell density in Pichia pastoris cultivations"

P03: Lisa Wiesholler, Antje J. Baeumner, Thomas Hirsch, Universität Regensburg, Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik
"Colloidally-stable Upconverting Nanoparticles with Enhanced Luminescence Properties in Aqueous Solutions"

P04: Jens Claßen, Dörte Solle, Leibniz Universität Hannover, Institut für Technische Chemie, Hannover
"Spektroskopische und wissensbasierte Bioprozessüberwachung/-Regelung von CHO-Zellkultivierungen"

P05: Julia Wolter, Roland Hass, Oliver Reich, Universität Potsdam, Physikalische Chemie - innoFSPEC, Potsdam
"Prozesskontrolle an hoch trüben Polymerdispersionen mit der Photonendichtewellen-Spektroskopie"

P06: Sabrina Diehn, Stephan Seifert, Boris Zimmermann, Murat Bağcioğlu, Achim Kohler, Mikael Ohlson, Siri Fjellheim, Steffen Weidner, Janina Kneipp, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Chemie, Norwegian University of Life Sciences, Department of Mathematical Sciences and Technology, Ås, Norway, Norwegian University of Life Sciences, Department of Ecology and Natural Resource Management, Ås, Norway, Norwegian University of Life Sciences, Department of Plant Science, Ås, Norway und Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin, Deutschland
“Characterization of grass pollen by different spectroscopic and spectrometric methods”

Preisträgerinnen und Preisträger des 10. Doktorandenseminars in Berlin: (v.l.n.r.) Christin Wilske, UFZ Magdeburg; Carola Figalist, Uni Regensburg; Daniel Marquard, Uni Hannover; Mona Stefanakis, HS Reutlingen

 

Information und Anmeldung

Anmeldung hier

Frau Grit Ostermann
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Fachbereich 1.4 Prozessanalytik
Richard-Willstätter-Str. 11
D-12489 Berlin
Tel.: (0 30) 81 04 – 11 49, Fax: (0 30) 81 04 – 11 47
E-Mail: grit.ostermann(at)bam.de

Veranstalter

Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

c/o Dr. Susanne Kühner
Abteilung Mitgliedermarketing/Fach- und Regionalstrukturen
Varrentrappstr. 40-42
60486 Frankfurt am Main

Tel.: (0 69) 79 17 - 4 99
Fax: (0 69) 79 17 - 14 99
E-Mail: S.Kuehner(ät)gdch.de
Internet: http://www.gdch.de

 

Dateien zum Herunterladen

Freier Zugriff ohne Passwortschutz:

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Weitere Informationen

Die Teilnahme ist durch Unterstützung der GDCh FG Analytische Chemie, dem Arbitskreis Prozessanalytik und den Sponsoren kostenfrei.

Anmeldung

Rückblick Doktorandentagung 2015 in Berlin

17:00–17:15

Begrüßung

17:15–18:15

Eröffnungsvortrag

Dr. Wolf von Tümpling

18:15–19:30

Abendbuffet

im Vortragsraum

19:30–20:30

Abendvortrag

N. N.

20:30–22:30

geselliges Beisammensein

9:30

Beginn

09:30–10:00

Lisa Tröbs, Doreen Rump, Ulrich Panne, Franziska Emmerling

BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin, Richard-Willstätter-Str. 11, 12489 Berlin

„Synthese und Charakterisierung von Cokristallen“

10:00–10:30

Nicolai Zientek1,2, Klas Meyer1, Ulrich Panne1, Matthias Kraume2, Michael Maiwald1

1BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Richard-Willstätter-Str. 11, 12489 Berlin
2TU-Berlin, Institut für Prozess- und Verfahrenstechnik, Fraunhofer-Strasse 33–36, 10587 Berlin

„Untersuchung der Auflösungskinetik von pharmazeutischen Cokristallen mittels Online-NMR Spektroskopie“

10:30–11:00

Kaffeepause

11:00–11:30

Kathrin M. Freudenberger, G. Gauglitz

Universität Tübingen

„Immunoassay zur quantitativen Bestimmung von
Immunsuppressiva im Blut von Transplantationspatienten“

11:30–12:00

Alexander Zöpfl, Thomas Hirsch, Otto S. Wolfbeis, Frank-M. Matysik

Universität Regensburg, Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik

„Carbon Nanomaterials based on Graphene in Electrochemical Gas Sensors“

12:00–12:30

Michael Lemberger, Thomas Hirsch, J. Wegener, Otto S. Wolfbeis

Universität Regensburg, Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik

“Carbon dots for Cellular Imaging Applications
and Bioanalytical Sensing“

12:30–14:00

Mittagspause

14:00–14:30

Urs Hilbig, O. Bleher, A. Le Blanc, G. Proll, G. Gauglitz

Institute of Physical and Theoretical Chemistry (IPTC), Eberhard Karls University Tübingen, Auf der Morgenstelle 18, 72076 Tübingen

“A biomimetic sensor surface to detect anti-β2-glycoprotein-I antibodies as a marker for antiphospholipid syndrome”

14:30–15:00

Patricia Weber, U. Hilbig, G. Proll, G. Gauglitz

Universität Tübingen

„Charakterisierung optischer Eigenschaften von Seren zur Detektion von Blutparameter mittels Floureszenzmarkern“

15:00–16:30

Postersession + Kaffeepause

16:30–17:00

Jes Johannsen, B. Lindemeier, C. Vogt

Leibniz Universität Hannover, Institut für Anorganische Chemie

“A novel approach for continuous potentiometric titration of strong acids in production processes in a micro fluidic system”

17:00–17:30

Marvin Münzberg, Roland Hass, Oliver Reich

Universität Potsdam, Institut für Chemie, Physikalische Chemie – innoFSPEC

„In-Line Untersuchung der Tröpfchengröße in Phaseninversionstemperatur-Emulsionen“

17:30–18:00

Pause

18:00–21:00

gemeinsames Rahmenprogram

09:00–09:30

Maximilian Oberleitner, Joachim Wegener

Institut für Analytische Chemie, Chemo- & Biosensorik,
Universität Regensburg

“Multi-Parametric Cell Profiling - A Dual Biosensor to Monitor the Viscoelastic and Electrical Properties of Adherent Cells Simultaneously”

09:30–10:00

Michaela Sperber, Joachim Wegener

Universität Regensburg

“Impedimetric Biosensor to Analyze the Cellular Response to Silica Particles”

10:00–10:30

Kaffeepause

10:30–11:00

Elisabeth Pöhler, Christian Höra, Georg Jochem, Detlev Belder, Stefan Nagl

Institut für Analytische Chemie, Universität Leipzig

„Miniaturisierte fluoreszente pH- und Temperatursensorik durch Integration nanostrukturierter Polymermatrizen in mikrofluidische Analysensysteme“

11:00–11:30

Pavel Pořízka1,3, A. Demidov1, J. Kaiser3, I. Gornushkin1, U. Panne1,2, J. Riedel1

1BAM, Federal Institute for Materials Research and Testing, Richard Willstätter-Straße 11, D-12489 Berlin, Germany.
2Humboldt Univerisät zu Berlin, Chemistry Department, Brook-Taylor-Straße 2, D-12489 Berlin, Germany.
3Institute of Physical Engineering, Faculty of Mechanical Engineering, Brno University of Technology, Technická 2896/2, 61669 Brno, Czech Republic

“Multivariate LIBS analysis of mineral ores”

11:30–12:15

Abschlussvortrag

"

12:15–12:30

Prämierung der Vorträge und Poster

Abschluß der Tagung

 

Ziele des Arbeitskreises

  • Plattform für Personen und Organisationen zu sein
  • Wissenschaftliche Interessensgemeinschaft zur gemeinsamen Weiterentwicklung von Know-How auf dem Gebiet der Prozessanalytik zu sein
  • Ansprechpartner in der Chemie für andere naturwissenschaftliche Disziplinen in Bezug auf Fragen der Prozessanalytik zu sein
  • über Austausch, strategische Diskussionen und Vorhaben hinaus, gezielte Projekt- und Entwicklungsförderung zu betreiben, sowie internationale Kontakte zu etablieren, wo bisher kein koordiniertes Vorgehen (z.B. als Antwort auf internationale/gesetzliche  Regularien wie die FDA-PAT-Initiative oder OSHA Standards (1910,31); EN 54; NFPA 72; TRAS 410) vorliegt
  • bei der Ausarbeitung von Normen und Richtlinien, die sein Arbeitsgebiet betreffen mit zu wirken; dabei soll eine enge Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Arbeitsgruppen gepflegt werden (z.B. Namur AK 3.6). Der Arbeitskreis soll in Gutachten Stellung nehmen zu messtechnischen und analytischen Problemen, die Bedeutung für Gesetze und Verordnungen staatlicher Institutionen erlangen. Er soll Beratertätigkeit und Schiedsrichterfunktionen übernehmen.
  • Know-How auf dem Gebiet der Prozessanalytik zu verbreiten (z.B. durch Tagungen und Fortbildungen)
  • Schnittstellen zur internationalen Scientific Community zu etablieren und
  • Champion für Stärkung des Stellenwerts der Prozessanalytik an Universitäten und Fachhochschulen zu sein (künftig mehr Berücksichtigung in Lehrplänen).

 

 

Arbeitskreis Prozessanalytik

Gegenstand der Prozessanalytik sind chemische, physikalische und biologische Techniken und Methoden zur zeitnahen Erfassung stoffspezifischer Parameter in verfahrenstechnischen und Umweltprozessen.

Der Arbeitskreis Prozessanalytik bietet für Industrieanwender, Gerätehersteller und Forscher im Bereich der Prozessanalytik im deutschsprachigen Raum eine Wissensplattform und ein Forum zur Diskussion sowie zur Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Aktivitäten in der Entwicklung und Anwendung von prozessanalytischen Lösungen

Das Thema Prozessanalytik hat sich in den letzten Jahren stürmisch entwickelt. Das enorme Potenzial, das in der Inline- und Online-Analyse während des Verarbeitungsprozesses steckt, optimiert den Prozess, macht ihn sicherer, vermeidet unnötige Nebenprodukte, entlastet die Umwelt, schont Ressourcen und stärkt damit Nachhaltig die Standorte im deutschsprachigen Raum und in Europa.

Mitglieder des Arbeitskreis sind Personen, die an der Prozessanalytik chemischer und physikalischer Prozesse interessiert sind. Er ist ein Arbeitskreis innerhalb der Fachgruppe Analytische Chemie der GDCh. Der Arbeitskreis spricht Chemiker, Ingenieure, Physiker; akademische Institute, Behörden, Vertreter der Industrie an.

 

Der Arbeitskreises bietet für Industrieanwender und Forscher im Bereich der Prozessanalytik im deutschsprachigen Raum ein Forum und eine Wissensplattform. Dieses Forum ist zugleich auch Schnittstelle zu den Organisationen auf dem Gebiet der Prozessanalytik in der EU.

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