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Interdisziplinäres Doktorandenseminar 2020, digital

Dieses Jahr fand das 14. Interdisziplinäre Doktorandenseminar mit dem Leitthema „Online Analytik im Wandel“ zum ersten Mal online statt. Die Veranstaltung wurde vom Arbeitskreis Prozessanalytik in Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisen Chemo- und Biosensoren, Chemometrik und Qualitätsmanagement, und Elektrochemie der GDCh organisiert. 36 Teilnehmer aus ganz Deutschland, darunter größtenteils Doktoranden, wählten sich vom 21. und 22. September 2020 digital in die Veranstaltung ein, um sich interdisziplinär über aktuelle Ergebnisse und Trends in der Prozessanalytik auszutauschen.

Nach einer digitalen Vorstellungsrunde hielt Dr. Moritz Klein, beschäftigt bei der Endress & Hauser Conducta GmbH & Co. KG, einen Gastvortrag mit dem Titel „Mein Weg von der Spektroskopie in die optische Prozessanalytik – Berufseinstieg mit Erfahrungen im Startup und bei weltweiten Anbieter“ zum Auftakt des Seminars. Er berichtete über seinen Berufseinstieg in einem kleinen Start-Up und stellte es seinem jetzigen Beruf in einem großen Unternehmen gegenüber. Im Anschluss fanden die ersten drei Doktorandenvorträge statt, auf die ein kurzer Posterpitch und die Postersession folgten. Nachdem die fünf Poster vorgestellt waren, wurden vier weitere Doktorandenvorträge gehalten. Im Anschluss wurde der Inhalt der Vorträge zu diversen PAT Anwendungen nochmal von Dr. Jens Claasen zusammengefasst und die Teilnehmer ließen den ersten Tag des Doktorandenseminars zusammen ausklingen.

Der zweite Tag des Seminars wurde mit zwei Gastvorträgen aus der Industrie eröffnet. Dr. Sebastian Dedera (tec5 AG) stellte in seinem Vortrag „PAT in der Industrie“ die abwechslungsreiche Arbeit eines Prozessanalytikers bei der Bearbeitung eines kundenspezifischen Problems vor. Anschließend wurde von Dr. Oliver Lischtschenko (Ocean Insight GmbH) die Anwendung von PAT auf der internationalen Raumstation vorgestellt. Nach den beiden Vorträgen fand ein kurzer Sponsorenpitch der Bayer AG, Hamilton Bonaduz AG, der tec5 AG und der Ocean Insight GmbH statt. Der Input der Industrievorträge und Pitches wurde dann genutzt, um in einer Trialogsession in digitalen Breakoutrooms über verschiedenste PAT Themen mit den Experten aus der Industrie in Austausch zu treten. Anschließend, wurden die letzten vier Doktorandenvorträge gehalten und das Voting für die besten Beiträge eröffnet. Bevor es zur Preisverleihung kam, wurde die Veranstaltung mit zwei weiteren Gastvorträgen abgerundet: Dr. Albert Tulke (Bayer AG) berichtete über die Anforderungen und Anwendungen über PAT in seinem Arbeitsumfeld und anschließend stellte Dr. Anika Bockisch das Netzwerk der Bio-PAT e.V. vor und gab einen Einblick in die aktuelle bioprozessnahe Arbeit der Mitglieder .

Abschließend wurden die drei besten Beiträge durch Dr. Tobias Eifert und Dr. Jens Claasen verkündet. Gleich drei Doktoranden teilten sich den dritten Platz: Sebastian Pfuhl (Universität Potsdam) mit seinem Vortrag „Using inline PDW spectroscopy to monitor the synthesis of amorphous titania nanoparticles“, Martin Rößler (RWTH Aachen) mit seinem Vortrag „In situ Monitoring in Photocatalysis – A New Challenge for PAT?” und Alissa Wieberneit (Universität Regensburg) mit ihrem Vortrag „Electrospun cationic nanofibers for nucleic acid extraction in paper-based analytical devices“. Soraya Höfs (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) gewann mit ihrem Vortrag „An ELISA-inspired electrochemical detection system for the quantification of ochratoxin A“ den zweiten Platz. Der diesjährige Preis für den besten Vortrag wurde an Björn Gutschmann (Technische Universität Berlin) für seinen Vortrag „Photon Density Wave spectroscopy for monitoring PHA bioplastic production processes“ verliehen.

Eindrücke vom Doktorandenseminar im Video:

 

Ein besonderer Dank geht an Vanessa Karabetian, Jens Claasen, Martin Rößler, Eva-Maria Kirchner, Katharina Dahlmann, und Tobias Eifert für die exzellente Organisation der Veranstaltung.

Autoren:
Björn Gutschmann, Technische Universität Berlin
Katharina Dahlmann, Leibniz Universität Hannover

Oktober 7, 2020

Das AK PAT Kolloquium lebt … und findet statt

als erprobt* interaktives Online-Meeting.

Wir treffen uns wie immer Ende November, diesmal am 24. Und 25. 11.2020. Wer möchte, ist herzlich zur Einstimmung am Vorabend, 23.11.2020, 18:00h eingeladen zum informellen Get-together und Meet the Speakers.

Hier ist ein Überblick zu unseren Themen, weiter unten finden Sie den Link zum Programm und zur Registrierung.

Die Prozessanalytik ist sehr innovativ – seit Langem – und es ist kein Ende abzusehen. Die hohe Zahl an interessanten Vortrags-Einreichungen zum Thema Innovative PAT legt davon Zeugnis ab. Diesem Schwerpunkt unseres Kolloquiums tragen wird Rechnung mit diesmal sogar zwei Sessions, die sich mit innovativer PAT befassen.

Die Qualität der Produkte haben wir durch Prozessanalytik und Automatisierung in der Hand, eine stabile Qualität der Rohstoffe nicht immer. Die Erfassung der Rohstoffqualität ist deshalb Voraussetzung, um die gewünschte Produktqualität sicher zu stellen. Unsere Session Rohmaterial Variabilität trägt dem Rechnung.

Wie lernen wir mit unserer Prozessanalytik, festzustellen, ob und warum unsere Prozesse aus dem Ruder laufen und wie wir dem entgegensteuern können? Zum Beispiel mit PAT-Modelling. Die Session Smart Experimental Design nimmt sich dieses Themas an.

Prozessanalysatoren liefern nicht nur Messwerte, sondern auch Diagnose- und Kennwerte über sich selbst. Aber wie drankommen, wenn die Automatisierung sie nicht hergibt? Über bestehende und neue Möglichkeiten, z.B. im Brownfield-Bereich, informiert Sie unsere Session Datenstrukturen.

Nur Vorträge? Nein, eine Posterausstellung und der beliebte Posterslam sind natürlich wieder Bestandteil des Kolloquiums. Und bevor Sie fragen, ja, die allseits beliebte Slam-Moderation auch. Jungakademiker haben hier ihre Chance, ihre Arbeiten einer breiten PAT-Gemeinde vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Sie als Teilnehmer haben die Möglichkeit, auf die Slamer zuzugehen, Kontakt aufzunehmen bzw. mit Ihnen zu sprechen. Ja, das ist eine Online-Veranstaltung und, ja, das geht interaktiv. Bitte bestimmen Sie auch mit ihrer Stimme, wer aus dem Slam als Sieger hervorgeht. Auch die Preisverleihung findet online statt. Sie können sehen wie der Preisträger sich freut.

Da wollen auch die Hersteller nicht hintan stehen. In drei Aussteller-Pitches bekommen sie in kurzer Form Informationen darüber, was sich in der Technik Neues tut.

Was wäre das Kolloquium ohne eine Podiumsdiskussion? Diesmal geht es höchst aktuell um die Frage, was die Prozessanalytik zu einer wirkungsvollen Kreislaufwirtschaft beitragen kann, unter dem Titel PAT-Lösungen für Circular Economy.

Wenn Sie dieses Programm nicht wie hier in Prosa sehen möchten, sondern in einem geordneten Ablaufplan einschließlich des Timings, dann gehen Sie bitte auf unsere AK-PAT Website

Wenn Sie sich zur Registrierung entschlossen haben, dann können Sie das gerne hier tun

*erprobtes Online Meeting: Vor Kurzem hat das AK PAT Doktorandenseminar online stattgefunden – mit sehr viel Zustimmung. Dazu und wie das Online-Kolloquium funktioniert, werden wir in Kürze berichten. Schauen Sie doch in den nächsten Tagen nochmal hier in unseren Blog des AK PAT.

Hier schon einmal ein paar Eindrücke vom Doktorandenseminar:

 

 

 

 

 

 

 

AK PAT Doktorandenseminar 2020 online – alle voll dabei

Wir sehen uns im November.

Oktober 7, 2020

PAT Labs und Smarte Sensoren der Zukunft – der AK PAT auf der Titelseite

Veröffentlichung in Advances in Process Analytics and Control Technology

Als Arbeitskreis Prozessanalytik verbinden wir die Anwender, Hersteller und Hochschulen /Forschungsinstitute im Bereich der PAT und dabei unterstützen wir die Community mit aktuellen Trendberichten und Einblicke in zukünftige Entwicklungen. Der letzte Beitrag in diesem Kontext ist nun im Journal „Analytical and Bioanalytical Chemistry“ als Open-Access-Veröffentlichung erschienen.

Während einer der Sitzungen im Kreise des erweiterten Vorstands wurde über aktuelle Themen im Bereich der PAT Labore – aber auch der Entwicklungen smarter Sensoren diskutiert. Dabei wurde beschlossen: „Durch die vorhandenen Kompetenzbereiche im AK PAT können wir in diesen aktuellen Feldern einen Beitrag leisten und sollten uns positionieren!“, und optimaler Weise als kombinierte Feature-Artikel in einem entsprechenden Journal. Die vier Autoren Christoph Herwig (TU Wien), Kristina Eisen (Daiichi Sankyo), Michael Maiwald (BAM) und Tobias Eifert (Covestro) haben sich nach der Vorstandssitzung in einigen Telefon-Konferenzen zusammen gefunden, um die Themen zu besprechen, inhaltlich einen roten Faden zu generieren und ein gemeinsames Bild der beiden Paper zu entwickeln. Dabei war insbesondere die Diskussion über die Vereinigung von „Physical Twin“ und „Digital Twin“ im Kontext Smarter Sensoren sehr spannend. Die Reviewer haben ebenfalls noch einmal wertvolle Hinweise gegeben. Die Inhaltliche Arbeit kann man am besten als unseren „Trialog“ beschreiben, da die Autoren die drei Sektoren (Anwender, Hersteller und Forschung) zusammen mit den Jungmitgliedern wiederspiegeln. Das Schöne daran? Der gemeinsame Funke ist nun übergesprungen auf das Deckblatt der kommenden Ausgabe  „Analytical and Bioanalytical Chemistry“.

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März 17, 2020

Herbstkolloquium 2019 – AK-PAT gibt Gas

Vom 26. bis zum 28. November 2019 war Evonik Industries AG in Marl Gastgeber des 15. Herbst­kolloquiums des Arbeitskreises Prozessanalytik. Der Titel „PAT in der industriellen Anwendung – Innovative Prozessanalytik als zentrales Element im Produktlebenszyklus“ bildete dabei den Leitfaden für das Programm.

150 Teilnehmer beim Herbstkolloquium 2019

150 Teilnehmer beim Herbstkolloquium 2019

150 Teilnehmer beim Herbstkolloquium 2019

 

 

 

 

 

 

 

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Januar 21, 2020

AK-PAT-Kolloquium 2019 – der Blick weitet sich

Das PAT-Kolloquium findet wieder statt. Vom 25. bis zum 27. November 2019 bei Evonik in Marl, einem der Zentren der Chemie.

Die gute Nachricht: Es sind wieder hochwertige Vorträge im Programm zu neuen analytischen Methoden, neuen Erkenntnissen mit neuen Techniken und mit bewährten Methoden und Entwicklungen in und für die Praxis. Das ist die volle Tiefe der PAT.

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November 12, 2019

Erweiterter Vorstand des AK-PAT trifft sich – was darf die PAT-Gemeinde davon erwarten?

Am 19. und 20. September hat sich der erweiterte Vorstand des Arbeitskreis Prozessanalytik getroffen, diesmal bei Yokogawa in Ratingen.

Erweiterter Vorstand? Das klingt nach viel reisen, nach Verwaltung, viel reden und hohem Kaffeeverbrauch. Zwei halbe Tage haben uns allerdings gereicht, um alle anstehenden Veranstaltungen und anderen Aktivitäten zu planen und unsere Entscheidungen zu treffen.

Der Output:

  • Das Programm für das 15. Kolloquium am 25. – 27. November in Marl steht, mit aktuellen Vortragsthemen aus der Prozessanalytik, Poster-Ausstellung und Poster-Slam, Vorabendprogramm, World-Café, Round Table-Diskussionen, Verleihung des Prozessanalytik Award, Ausstellung der Hersteller und jede Menge Ansprechpartner, Austausch und Netzwerken. Mit der Möglichkeit von Online-Bewertungen und -Feedback direkt während der Veranstaltung. Evonik in Marl ist unser Gastgeber. In dieser thematischen Breite ist diese Veranstaltung für die PAT-Gemeinde einmalig.

Zum Kolloquiums-Programm

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November 3, 2019

Bericht vom 13. interdisziplinären Doktorandenseminars 2019 in Berlin-Adlershof

Vom 18 bis 20 März 2019 fand das 13. Interdisziplinäre Doktorandenseminar mit dem Leitthema „PAT and beyond“ in Berlin Adlershof an der Bundesanstalt für Material und -prüfung (BAM) statt. Die Veranstaltung wurde von den Arbeitskreisen Prozessanalytik, Chemo- und Biosensoren, Chemometrik und Qualitätsmanagement und Elektrochemische Analysemethoden der GDCh organisiert. Ca. 30 Doktoranden aus ganz Deutschland reisten nach Berlin, um sich über aktuelle Ergebnisse auszutauschen.

Zum Auftakt des Seminars hielt Dr. Alan Robinson, Principal Process Science Leader bei Syngenta in Basel, einen Impulsvortrag „PAT @ Syngenta“. Er demonstrierte eindrucksvoll welche Herausforderungen der Einsatz von PAT Technologien im industriellen Maßstab mit sich mitbringen und konnte durch viele Beispielbilder aus den Anlagen den Teilnehmern einen guten Eindruck seiner Arbeiten bieten. Im Anschluss leiteten Dr. Tobias Eifert und Dr. Alexander Brächer, beide von der Evonik Industries AG, ein Kreativ-Seminar zum Thema Change Management. Die Teilnehmer wurden einer imaginären Papierfliegerproduktionsfirma zugeordnet und mussten eine Strategie entwickeln, um in exakt 5 Minuten eine möglichst große Anzahl an Papierfliegern an den Käufer zu liefern. Ein Teil der Teilnehmer fungierte hierbei als beobachtende Berater, die Verbesserungshinweise für eine zweite Produktionsphase erarbeiteten. Nach einer viel effizienteren zweiten Phase wurde erörtert welche Aspekte des Spiels einen lehrreichen Einfluss hatten. Im Anschluss fand das Abendessen in den Tagungsräumen statt.

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April 30, 2019

Bericht vom 14. Herbstkolloquium Prozessanalytik in Hannover

 

Zum 14. Kolloquium mit dem Titel „Stabilität von und durch PAT-Lösungen – vom Sensor über die Methode zum Prozess“ fanden sich vom 3. bis 5. Dezember etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem fachlichen Austausch in Hannover ein. Als Veranstaltungsorte dienten das Institut für Technische Chemie der Uni Hannover für das Vorprogramm sowie das Schloss Herrenhausen für das Hauptprogramm und die Abendveranstaltung.

Inhaltlich konzentrierte sich das diesjährige Kolloquium auf die Thematik Stabilität von Sensoren, Methoden und Prozessen. Unter Einbeziehung aller relevanten Einflüsse auf das Ergebnis wie etwa Probennahme, Probenkonditionierung, Probenvorbereitung, Messung, Messgerät, Datengenerierung und Auswertung, die im Rahmen der Methodenvalidierung wichtig sind, sollte der Bezug zur Prozessstabilität, als die vorrangig wichtigste industrielle Anforderung in industriellen Herstellungsprozessen, hergestellt werden.

 

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Januar 29, 2019

Bericht des 12. interdisziplinären Doktorandenseminars 2018 in Berlin

Das 12. Interdisziplinäre Doktorandenseminar der Arbeitskreise Prozessanalytik, Chemo- und Biosensoren, Chemometrik und Qualitätsmanagement tagte dieses Jahr vom 25. Bis 27. März in den Räumlichkeiten der Gastgeber von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) in Berlin Adlershof. Unter dem Leitthema „MVDA – von Daten zu smarten Entscheidungen“ trafen ca. 30 Teilnehmer/innen  aus Akademia und Industrie zusammen um den aktuellen Stand der Wissenschaft und Anwendung zu diesem Thema näher kennen zu lernen und zu diskutieren.

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April 3, 2018