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15. Dresdner Sensor-Symposium

Das alljährliche Dresdner Sensor-Symposium wird als eine der ersten Events wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden.
Diese erfreuliche Entwicklung unterstützt der AK Prozessanalytik sehr gerne, freuen wir uns auf den

6. – 8. Dezember im Bilderberg Hotel Bellevue in Dresden.

Dort werden die neuesten Entwicklungen aus der Sensorik von der Medizintechnik über Umweltmonitoring bis zur Prozessüberwachung in der chemischen, pharmazeutischen oder Lebensmittelproduktion vorgestellt.

Beitragseinreichungen sind bis 6. September möglich.

Genauere Informationen finden sich hier.

April 22, 2021 Nachrichten

Ad-hoc-Arbeitsgruppen – Der gelebte Trialog

Einblicke in die Tätigkeiten des AK PAT von Vinzenz Abt

Unser AK PAT hat sich der Förderung der Prozessanalytik durch den Trialog aus den drei Bereichen Anwender, Hersteller und Akademia verschrieben. Wie alles ist auch die PAT in stetigem Wandel. Die Quellen neuer Impulse sind vielfältig. Sei es aus dem Kreis aktiver Mitglieder, aus Fachjournalen oder Diskussionen und Umfragen auf unseren Events.

Um den Trialog in die Praxis umzusetzen und auf diese dynamischen Themen reagieren zu können, wurde ein eigenes Format geschaffen – die Ad-hoc-Arbeitsgruppen. Bedarfsorientiert werden temporäre Austauschplattformen zu spezifischen Themen geschaffen und Inhalte moderiert erarbeitet. Das Besondere dabei – jeder ist willkommen! Neu gestartete Arbeitsgruppen werden über unsere bekannten Kanäle kommuniziert, bis sich ein Team zusammenfindet und bereit ist, loszulegen.

Als Mitglied einer Ad-hoc-Arbeitsgruppen profitiert man vielfältig. Durch Kontakt mit Gleichgesinnten und Entwicklung des Netzwerks wird der Trialog gelebt. Das bedeutet Erweiterung des fachlichen Horizontes, um den der anderen Bereiche und Prioritäten und Perspektiven dieser kennenlernen. Nicht zuletzt inspirieren Ad-hoc-Arbeitsgruppen die eigene Arbeit und tragen zur Sichtbarkeit bei.
Ziel ist stets der ausgewogene Trialog, denn wir sind überzeugt, dass jede der drei Bereiche zur Erreichung eines holistischen Verständnisses essenziell ist.

Ein vergangenes Beispiel ist die Ad-hoc-Arbeitsgruppe zur „Daten- oder modellbasierte Prozessführung“. Die Entwicklung moderner Modellierungen macht auch vor der PAT nicht halt und ermöglicht neue Wege für deren optimierten Einsatz. Als Ergebnis wurde hier ein Beitrag im „Current Opinion in Chemical Engineering“ verfasst.

Aktuell sind zwei neue Ad-hoc-Arbeitsgruppen in der Planung. Beide werden sich mit zeitgemäßen Themen der PAT befassen. Neugierig geworden? Aktuelle Informationen gibt es stets auf der Website oder LinkedIn.

April 22, 2021 Blog

Beitrag einreichen: EuroPACT2021

Liebe PAT-Interessierte,

Der Call for Paper wurde auf den 30. April 2021 verlängert.
Reicht jetzt eure Beiträge für die EuroPACT 2021 ein!
>> Link

Die EuroPACT findet in diesem Jahr als virtuelle Veranstaltung statt. Die drei thematischen Säulen sind:

1. Process Analytics in Real-World Manufacturing
2. From Data to Process Monitoring, Control and Optimization
3. Novel PAT and Instrumental Technologies

Was ist von der EuroPACT2021 im virtuellen Format zu erwarten?

  • Netzwerken mit den Keynote-Speaker und den Vortragenden im virtuellen Format
  • Workshops, PAT speed dating und Studenten Meet&Greet werden den Austausch unter den Teilnehmern stärken
  • Der Poster-Slam gibt einen Überblick über die ausgestellten Beiträge
  • Der Austausch mit Sponsoren & Ausstellern wird in interaktivem Rahmen stattfinden und durch deren Kurzvorstellungen begleitet

 

März 25, 2021 Nachrichten

Erste gemeinsame Sitzung des neuen Vorstandes und erweiterten Vorstandes des AK PAT

Der Arbeitskreis Prozessanalytik ist seit Januar 2021 mit neuem Vorstand und erweitertem Vorstand besetzt. Am 12.3.2021 trafen sich beide zu einer ausführlichen Diskussion der Gestaltung der Zukunft des AK PAT.

Mit den 16 Mitgliedern Bernhard Lendl, Michael Deilmann, Kristina Eisen, Matthias Rädle, Martin Gerlach, Michael Maiwald, Robin Legner, Roland Hass, Stephanie Schlappa, Tobias Schenk, Vinzenz Abt, Werner Worringen, Katharina Dahlmann, Martin Jäger, Tobias Eifert, Maik Müller war das Gremium vollständig besetzt.

Vorstandsvorsitzender Maik Müller führte durch die Sitzung. Die ersten Diskussionspunkte fokussierten sich auf die Verbesserung der Außendarstellung, bessere Einbindung von AK PAT-Mitgliedern, die nicht im Vorstand/erw. Vorstand vertreten sind und die innere Organisation.

Wie immer, wenn eine neu zusammengesetzte Mannschaft antritt, gilt der Blick den Zielen. Liegen wir noch richtig? Müssen wir irgendwo nachschärfen oder Themen aufnehmen? Der bedeutendste (und längste) Punkt der Tagesordnung war deshalb den Zielen gewidmet. Darüber wird der AK PAT gesondert berichten.

Werner Worringen stellte das neu besetzte Kommunikationsteam (Vinzenz Abt, Martin Gerlach, Monika Heisterkamp, Werner Worringen, Tobias Eifert, Manuela Möllinger, Clemenz Gaa, Matthias Rädle) und dessen Ziele vor: Sichtbarkeit und mehr Community Building, mehr und breiter über PAT-Themen informieren, Mitglieder stärker einbinden.

Darüber hinaus wurde überlegt, für die Mitglieder des AK PAT eine geschlossene LinkedIn-Gruppe zu bilden. Sind Sie Mitglied? Was halten Sie davon? Sie können auf LinkedIn antworten:

Weiterhin wirft die Organisation der EUROPACT ihre Schatten voraus und muss organisiert werden. Das Orga-Team steht (schon längst) und arbeitet daran im europäischen Rahmen (auch schon längst). Bitte auf der Website verfolgen.

Neues gibt es auch bei den Ad-hoc-Arbeitskreisen. Für den Ad-hoc Arbeitskreis „Außendarstellung“ wurde der Startschuss gegeben. Der Ad-hoc Arbeitskreis „Fortbildungskonzept“ soll mehr Gewicht bekommen. Für die beiden geplanten Ad-hoc-Arbeitskreise „PAT-für-Einsteiger“ und  „Digitalisierung“ sollen jeweils ein Konzept und ein Team gefunden werden.

Vielleicht wollen Sie sich engagieren? Interessenten oder Anfragen hierüber richten Sie bitte an den Vorstand AK PAT oder den Presseverantwortlichen Matthias Rädle oder über unseren Linkedin-Account.

März 25, 2021 Blog

Corona und der AK PAT – Not macht erfinderisch

 

Ein Kommentar von unserem Mitglied Matthias Rädle

 

Liebe PAT-Mitstreiter,

Wir leben ja in den aufregenden Zeiten der Corona-Pandemie, mit vielen Menschen, die vorzeitig aus dem Leben scheiden und gewaltigen wirtschaftlichen Folgen, deren langfristige Auswirkungen wir noch gar nicht absehen können.
Bei allem Negativen sollten wir aber nicht vergessen, dass auch die Corona-Pandemie der Vater oder die Mutter vieler Erfindungen und Umwälzungen ist, die sich auch positiv auswirken könnten. Hier ein paar – nicht vollständige – Beispiele, die einen Bezug zu unserem Thema Prozess-Analytik haben:

  • Das verordnete Social Distancing führt zum Forcieren von Tele-Technologien, die uns dann auch zur Automatisierung von verfahrenstechnisch-chemischen Prozessen zur Verfügung stehen
  • Die Beschäftigung mit der Ausbreitung des Virus befördert die Entwicklung neuer Messtechniken für Aerosole
  • Die hohen Stückzahlen der plötzlich verkäuflichen Umweltsensoren werden auf diesem Gebiet einen Durchbruch erwirken
  • Das Offenkundig-Werden des Mangels an inländischer zuverlässiger Produktion von Pharmazeutika wird den Aufbau qualitätsgesteuerter, automatischer (mit PAT-bestückter) Produktionen katalysieren
  • Die Wünsche nach einem Verständnis der Ausbreitungskinetik von Viren in der Luft erweckt plötzlich noch stärker die Beschäftigung mit fluiddynamischen Prozessen und deren Berechenbarkeit
  • Die Partikelmesstechnik im Ganzen erfährt eine Wiedererweckung ihrer Relevanz
  • Die Verbindung von PAT und Medizintechnik erhält zwar nicht ganz neue, aber im öffentlichen Interesse plötzlich sichtbare Anknüpfungspunkte

Ich denke, wir sollten in unseren nächsten Treffen, Kolloquien, Spontan-Arbeitskreisen und Tagungen auch an diese Möglichkeiten denken.

Euer
Matthias Rädle

März 25, 2021 Blog

Mitteilungsblatt der Fachgruppe „Analytische Chemie“ veröffentlicht

Neben den eigentlichen Themen der direkten PAT sind viele angrenzende Fragestellungen und Technologien von hoher, teils auch perspektivischer Bedeutung für die PAT. In unserer zunehmend interdisziplinären Gesellschaft und Arbeitsweise sind gerade nahestehende Methoden hierfür wichtig. Deshalb sei auf das Erscheinen des ersten Mitteilungsblattes 2021 der AC hingewiesen. Der 32-Seiten-Beitrag kann hier heruntergeladen werden. Es finden sich dort Informationen aus den 9 Arbeitskreisen der Fachgruppe.

März 15, 2021 Nachrichten

Leidenschaft für die PAT: Neue Gesichter im erweiterten Vorstand

Der erweiterte Vorstand des AK PAT – Arbeitskreis Prozessanalytik – hat neue Mitglieder bekommen, die wir in einer lockeren Reihe vorstellen wollen. Werner Worringen, seit 2017 im erweiterten Vorstand dabei, spricht mit ihnen.

Als erstes schnellte die Hand von Professor Dr. Matthias Rädle, Hochschule Mannheim, nach oben.

Werner Worringen: „Hallo Matthias, auch von meiner Seite herzlich willkommen im Kreis des erweiterten Vorstands.

Erzähl doch mal, was sind denn Deine Gründe für Dein gleich zu Anfang signalisiertes Engagement im AK PAT?“

Matthias Rädle: „Hallo Werner, erstmal vielen Dank an alle nochmal, dass mein Team und ich hier so freundlich aufgenommen wurden. Na ja, mit den Themen des AKPAT bin ich nun seit 38 Jahren meines bisherigen Lebens in Berührung. Zuerst habe ich mich mit Messtechniken zur Rußbildung in Dieselölflammen beschäftigt, im Lehrstuhl Kraft- und Arbeitsmaschinen an der Uni Kaiserslautern, dann konnte ich mich 4 Jahre an Molekülanregungsprozessen durch Elektronenstoß in der Promo austoben. Später in der BASF hat mein Team über 10 Jahre ca. 400 Prozessüberwachungsprojekte durchgeführt. Diesmal waren die Prozesse eher verfahrenstechnisch/chemische. Dann nochmal 3 Jahre Prozessoptimierung im Bereich Agglomeration/Coating. Und seit 20 Jahren bauen wir halt konsequent unser Team (heißt aktuell „Kompetenzzentrum CeMOS“,  … na ja….) mit Schwerpunkt optischer Messtechnik an der Hochschule Mannheim auf. Da passt der AK PAT schon extrem gut rein.“

Werner Worringen: „Und Du offenbar in den AK PAT. „Du sprichst von Dir und Deinem Team – bringst Du Unterstützung mit?“

Matthias Rädle: Unterstützung hab ich in Bezug auf Aktivitäten für und mit Euch in zweierlei Hinsicht. Zum einen wollen Manuela Möllinger, Clemens Gaa und ich uns textlich/organisatorisch bei Euch einbringen. Und dann ist da noch CeMOS, voller PAT-hungriger junger Menschen, die die Welt gestalten wollen.

Werner Worringen: Das können wir sicher gut gebrauchen, unsere Jungakademiker sind ja sehr aktiv. Der AK PAT ist für angehende PATler ein interessantes Netzwerk. Matthias, wo würdest Du Dich denn gerne im AKPAT verankern?“

Matthias Rädle: „Ich bin ja von Euch eingeladen, im Kommunikationsteam mitspielen zu dürfen. Ich glaub, das ist genau mein Ding. Würde mich freuen, wenn das klappt.“

Werner: „Also praktisch gesehen hat das ja schon geklappt, meine Mailbox ist voll von Deinen Vorschlägen. Eine Aufwärmphase brauchst Du offenbar nicht. Na dann auf gute Zusammenarbeit.“

Mitarbeiter CeMOS; Hochschule Mannheim

März 9, 2021 Blog

APACT 21 online

Die APACT (Advances in Process Analytics and Control Technology ) ist ein englischsprachiger Kongress, der über aktuelle Themen der PAT, aber auch Prozess-Modellierung und -Optimierung im Bereich Chemie, Bio und Pharma informiert.

Highlights der Veranstaltung sind u.a. Key Notes von Anwendern wie Merck, Mondelez und Sartorius und Akademia-Beiträge vom Imperial College London. Diese werden durch Diskussionen in Kleingruppen ergänzt und durch Gespräche im Plenum abgerundet.

Die APACT21 findet dieses Jahr vollständig digital statt. Das Programm kann über die Website eingesehen sowie heruntergeladen werden und die Anmeldung ist gebührenfrei. Beitrags-Slots sind noch frei.

März 2, 2021 Nachrichten
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