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Corona und der AK PAT – Not macht erfinderisch

 

Ein Kommentar von unserem Mitglied Matthias Rädle

 

Liebe PAT-Mitstreiter,

Wir leben ja in den aufregenden Zeiten der Corona-Pandemie, mit vielen Menschen, die vorzeitig aus dem Leben scheiden und gewaltigen wirtschaftlichen Folgen, deren langfristige Auswirkungen wir noch gar nicht absehen können.
Bei allem Negativen sollten wir aber nicht vergessen, dass auch die Corona-Pandemie der Vater oder die Mutter vieler Erfindungen und Umwälzungen ist, die sich auch positiv auswirken könnten. Hier ein paar – nicht vollständige – Beispiele, die einen Bezug zu unserem Thema Prozess-Analytik haben:

  • Das verordnete Social Distancing führt zum Forcieren von Tele-Technologien, die uns dann auch zur Automatisierung von verfahrenstechnisch-chemischen Prozessen zur Verfügung stehen
  • Die Beschäftigung mit der Ausbreitung des Virus befördert die Entwicklung neuer Messtechniken für Aerosole
  • Die hohen Stückzahlen der plötzlich verkäuflichen Umweltsensoren werden auf diesem Gebiet einen Durchbruch erwirken
  • Das Offenkundig-Werden des Mangels an inländischer zuverlässiger Produktion von Pharmazeutika wird den Aufbau qualitätsgesteuerter, automatischer (mit PAT-bestückter) Produktionen katalysieren
  • Die Wünsche nach einem Verständnis der Ausbreitungskinetik von Viren in der Luft erweckt plötzlich noch stärker die Beschäftigung mit fluiddynamischen Prozessen und deren Berechenbarkeit
  • Die Partikelmesstechnik im Ganzen erfährt eine Wiedererweckung ihrer Relevanz
  • Die Verbindung von PAT und Medizintechnik erhält zwar nicht ganz neue, aber im öffentlichen Interesse plötzlich sichtbare Anknüpfungspunkte

Ich denke, wir sollten in unseren nächsten Treffen, Kolloquien, Spontan-Arbeitskreisen und Tagungen auch an diese Möglichkeiten denken.

Euer
Matthias Rädle

25. März 2021 Blog

Leidenschaft für die PAT: Neue Gesichter im erweiterten Vorstand

Der erweiterte Vorstand des AK PAT – Arbeitskreis Prozessanalytik – hat neue Mitglieder bekommen, die wir in einer lockeren Reihe vorstellen wollen. Werner Worringen, seit 2017 im erweiterten Vorstand dabei, spricht mit ihnen.

Als erstes schnellte die Hand von Professor Dr. Matthias Rädle, Hochschule Mannheim, nach oben.

Werner Worringen: „Hallo Matthias, auch von meiner Seite herzlich willkommen im Kreis des erweiterten Vorstands.

Erzähl doch mal, was sind denn Deine Gründe für Dein gleich zu Anfang signalisiertes Engagement im AK PAT?“

Matthias Rädle: „Hallo Werner, erstmal vielen Dank an alle nochmal, dass mein Team und ich hier so freundlich aufgenommen wurden. Na ja, mit den Themen des AKPAT bin ich nun seit 38 Jahren meines bisherigen Lebens in Berührung. Zuerst habe ich mich mit Messtechniken zur Rußbildung in Dieselölflammen beschäftigt, im Lehrstuhl Kraft- und Arbeitsmaschinen an der Uni Kaiserslautern, dann konnte ich mich 4 Jahre an Molekülanregungsprozessen durch Elektronenstoß in der Promo austoben. Später in der BASF hat mein Team über 10 Jahre ca. 400 Prozessüberwachungsprojekte durchgeführt. Diesmal waren die Prozesse eher verfahrenstechnisch/chemische. Dann nochmal 3 Jahre Prozessoptimierung im Bereich Agglomeration/Coating. Und seit 20 Jahren bauen wir halt konsequent unser Team (heißt aktuell „Kompetenzzentrum CeMOS“,  … na ja….) mit Schwerpunkt optischer Messtechnik an der Hochschule Mannheim auf. Da passt der AK PAT schon extrem gut rein.“

Werner Worringen: „Und Du offenbar in den AK PAT. „Du sprichst von Dir und Deinem Team – bringst Du Unterstützung mit?“

Matthias Rädle: Unterstützung hab ich in Bezug auf Aktivitäten für und mit Euch in zweierlei Hinsicht. Zum einen wollen Manuela Möllinger, Clemens Gaa und ich uns textlich/organisatorisch bei Euch einbringen. Und dann ist da noch CeMOS, voller PAT-hungriger junger Menschen, die die Welt gestalten wollen.

Werner Worringen: Das können wir sicher gut gebrauchen, unsere Jungakademiker sind ja sehr aktiv. Der AK PAT ist für angehende PATler ein interessantes Netzwerk. Matthias, wo würdest Du Dich denn gerne im AKPAT verankern?“

Matthias Rädle: „Ich bin ja von Euch eingeladen, im Kommunikationsteam mitspielen zu dürfen. Ich glaub, das ist genau mein Ding. Würde mich freuen, wenn das klappt.“

Werner: „Also praktisch gesehen hat das ja schon geklappt, meine Mailbox ist voll von Deinen Vorschlägen. Eine Aufwärmphase brauchst Du offenbar nicht. Na dann auf gute Zusammenarbeit.“

Mitarbeiter CeMOS; Hochschule Mannheim

9. März 2021 Blog

Mehr als sonst – AK PAT-Kolloquium online

Vom 23.11. bis zum 25.11.2020 gab es beim AK PAT Premiere. Das erste AK PAT Online-Kolloquium lief über die Bühne und zwar sehr erfolgreich. Mit 172 eingeloggten Teilnehmern liegen wir damit höher als in den letzten Jahren; trotz oder gar wegen der Form als Online-Veranstaltung? Vielen Dank an alle, die dem AK PAT damit die Treue gehalten oder so den Weg zu uns gefunden haben.

Auch diesmal startete das Kolloquium mit einem gut besuchten Get Together am Vorabend. Das war auch gut so, um sich ein wenig in den Ablauf und die Atmosphäre eines Online-Meetings einzufühlen, sodass Christoph Herwig, Vorsitzender des Vorstand“, das Kolloquium am nächsten Tag zügig eröffnen konnte.

Das Vortragsprogramm war umfangreich und hochwertig. Die Vielzahl der Vorträge zum Thema „Innovative PAT“ hat gezeigt, wo unser anerkannter Schwerpunkt liegt. Auch die Themen Rohmaterial Variabilität und Smart Experimental Design haben offenbar den Nerv getroffen. Einen Ausflug haben wir gemacht mit der Session Datenarchitekturen, die im Rahmen der Digitalisierung der Prozessindustrie auch die Prozessanalytik betrifft. Leittechnik und PAT haben mal einen Blick über den Zaun getan.

Wir sind auch der Meinung, dass die PAT zu dem aktuellen Thema der Circular Economy beitragen kann. Nach einem einführenden Vortrag von A. Tulke und D. Förtsch zu den Schritten, die Bayer zur Minderung von CO2-Emissionen durch den Einsatz der Prozessanalytik unternimmt, war dies das Thema der anschließenden, angeregten Podiumsdiskussion.

Die Poster-Ausstellung war wieder gut bestückt und der Poster-Slam eine rasante Abfolge der vorgestellten Poster, nicht ohne logistische On-line-Herausforderungen für den Moderator Jens Nolte, die dieser aber mit Verve, Erfahrung und Humor zu meistern wusste. Wir freuen uns jedes Mal darauf.

Für manchen Teilnehmer war die virtuelle Ausstellung unserer Sponsoren eine Neuheit. Die Stände konnten online besucht werden, man konnte in den „Ausstellungsstücken“ und Medien herumstöbern und, natürlich, mit dem Standpersonal in Kontakt treten und sich beraten lassen. Zudem gab es mehrere Aussteller-Pitches, in denen die Sponsoren sich und/oder ihre Portfolios im schnellen Takt, herüber brachten.

Insgesamt 6 Preise wurden an die Preisträger des Poster-Slams und des Prozessanalytik-Preises vergeben:

 Poster-Preis 3. Platz:                                                         

Poster-Preis 3. Platz:

Poster-Preis 2. Platz:                                                         

Poster-Preis 1. Platz:             

 

Prozessanalytik-Preise:

                                              

Die beiden Preise räumten ab: Julia Steinbach von der Hochschule Reutlingen für die beste Masterarbeit und Johannes Möller von der TU Hamburg für die beste Dissertation.

 

Herzlichen Glückwunsch noch einmal hier aus dem Post; mögen die Preise ihnen nützlich sein auf ihrem beruflichen Prozessanalytik-Weg.

Schauen Sie doch einmal in unser Video[Link], dort können Sie die Preisvergabe und die Preisträger direkt erleben. Dort können Sie auch unseren zum Jahreswechsel scheidenden Vorstand erleben, der die letzten vier Jahre die Geschicke des AK PAT gut gelenkt  hat, einschließlich die Veranstaltungen in Covid19-Zeiten. Und dort erfahren Sie auch, wer dies in den nächsten vier Jahren tun wird.

In unserem Video können Sie einen Eindruck bekommen wie unser Online-Kolloquium funktioniert hat und welche Atmosphäre dort, auch online, herrschte. Vielleicht mögen Sie ja im nächsten Jahr (wieder) teilnehmen. Könnte natürlich sein, dass Sie dann wieder reisen müssen. Wohin, auch das erfahren Sie im Video. Bleiben Sie uns gesonnen, wir sind der Arbeitskreis Prozessanalytik.

Weitere Impressionen:


14. Dezember 2020 Blog

Interdisziplinäres Doktorandenseminar 2020, digital

Dieses Jahr fand das 14. Interdisziplinäre Doktorandenseminar mit dem Leitthema „Online Analytik im Wandel“ zum ersten Mal online statt. Die Veranstaltung wurde vom Arbeitskreis Prozessanalytik in Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisen Chemo- und Biosensoren, Chemometrik und Qualitätsmanagement, und Elektrochemie der GDCh organisiert. 36 Teilnehmer aus ganz Deutschland, darunter größtenteils Doktoranden, wählten sich vom 21. und 22. September 2020 digital in die Veranstaltung ein, um sich interdisziplinär über aktuelle Ergebnisse und Trends in der Prozessanalytik auszutauschen.

Nach einer digitalen Vorstellungsrunde hielt Dr. Moritz Klein, beschäftigt bei der Endress & Hauser Conducta GmbH & Co. KG, einen Gastvortrag mit dem Titel „Mein Weg von der Spektroskopie in die optische Prozessanalytik – Berufseinstieg mit Erfahrungen im Startup und bei weltweiten Anbieter“ zum Auftakt des Seminars. Er berichtete über seinen Berufseinstieg in einem kleinen Start-Up und stellte es seinem jetzigen Beruf in einem großen Unternehmen gegenüber. Im Anschluss fanden die ersten drei Doktorandenvorträge statt, auf die ein kurzer Posterpitch und die Postersession folgten. Nachdem die fünf Poster vorgestellt waren, wurden vier weitere Doktorandenvorträge gehalten. Im Anschluss wurde der Inhalt der Vorträge zu diversen PAT Anwendungen nochmal von Dr. Jens Claasen zusammengefasst und die Teilnehmer ließen den ersten Tag des Doktorandenseminars zusammen ausklingen.

Der zweite Tag des Seminars wurde mit zwei Gastvorträgen aus der Industrie eröffnet. Dr. Sebastian Dedera (tec5 AG) stellte in seinem Vortrag „PAT in der Industrie“ die abwechslungsreiche Arbeit eines Prozessanalytikers bei der Bearbeitung eines kundenspezifischen Problems vor. Anschließend wurde von Dr. Oliver Lischtschenko (Ocean Insight GmbH) die Anwendung von PAT auf der internationalen Raumstation vorgestellt. Nach den beiden Vorträgen fand ein kurzer Sponsorenpitch der Bayer AG, Hamilton Bonaduz AG, der tec5 AG und der Ocean Insight GmbH statt. Der Input der Industrievorträge und Pitches wurde dann genutzt, um in einer Trialogsession in digitalen Breakoutrooms über verschiedenste PAT Themen mit den Experten aus der Industrie in Austausch zu treten. Anschließend, wurden die letzten vier Doktorandenvorträge gehalten und das Voting für die besten Beiträge eröffnet. Bevor es zur Preisverleihung kam, wurde die Veranstaltung mit zwei weiteren Gastvorträgen abgerundet: Dr. Albert Tulke (Bayer AG) berichtete über die Anforderungen und Anwendungen über PAT in seinem Arbeitsumfeld und anschließend stellte Dr. Anika Bockisch das Netzwerk der Bio-PAT e.V. vor und gab einen Einblick in die aktuelle bioprozessnahe Arbeit der Mitglieder .

Abschließend wurden die drei besten Beiträge durch Dr. Tobias Eifert und Dr. Jens Claasen verkündet. Gleich drei Doktoranden teilten sich den dritten Platz: Sebastian Pfuhl (Universität Potsdam) mit seinem Vortrag „Using inline PDW spectroscopy to monitor the synthesis of amorphous titania nanoparticles“, Martin Rößler (RWTH Aachen) mit seinem Vortrag „In situ Monitoring in Photocatalysis – A New Challenge for PAT?” und Alissa Wieberneit (Universität Regensburg) mit ihrem Vortrag „Electrospun cationic nanofibers for nucleic acid extraction in paper-based analytical devices“. Soraya Höfs (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) gewann mit ihrem Vortrag „An ELISA-inspired electrochemical detection system for the quantification of ochratoxin A“ den zweiten Platz. Der diesjährige Preis für den besten Vortrag wurde an Björn Gutschmann (Technische Universität Berlin) für seinen Vortrag „Photon Density Wave spectroscopy for monitoring PHA bioplastic production processes“ verliehen.

Eindrücke vom Doktorandenseminar im Video:

 

Ein besonderer Dank geht an Vanessa Karabetian, Jens Claasen, Martin Rößler, Eva-Maria Kirchner, Katharina Dahlmann, und Tobias Eifert für die exzellente Organisation der Veranstaltung.

Autoren:
Björn Gutschmann, Technische Universität Berlin
Katharina Dahlmann, Leibniz Universität Hannover

7. Oktober 2020 Blog

Das AK PAT Kolloquium lebt … und findet statt

als erprobt* interaktives Online-Meeting.

Wir treffen uns wie immer Ende November, diesmal am 24. Und 25. 11.2020. Wer möchte, ist herzlich zur Einstimmung am Vorabend, 23.11.2020, 18:00h eingeladen zum informellen Get-together und Meet the Speakers.

Hier ist ein Überblick zu unseren Themen, weiter unten finden Sie den Link zum Programm und zur Registrierung.

Die Prozessanalytik ist sehr innovativ – seit Langem – und es ist kein Ende abzusehen. Die hohe Zahl an interessanten Vortrags-Einreichungen zum Thema Innovative PAT legt davon Zeugnis ab. Diesem Schwerpunkt unseres Kolloquiums tragen wird Rechnung mit diesmal sogar zwei Sessions, die sich mit innovativer PAT befassen.

Die Qualität der Produkte haben wir durch Prozessanalytik und Automatisierung in der Hand, eine stabile Qualität der Rohstoffe nicht immer. Die Erfassung der Rohstoffqualität ist deshalb Voraussetzung, um die gewünschte Produktqualität sicher zu stellen. Unsere Session Rohmaterial Variabilität trägt dem Rechnung.

Wie lernen wir mit unserer Prozessanalytik, festzustellen, ob und warum unsere Prozesse aus dem Ruder laufen und wie wir dem entgegensteuern können? Zum Beispiel mit PAT-Modelling. Die Session Smart Experimental Design nimmt sich dieses Themas an.

Prozessanalysatoren liefern nicht nur Messwerte, sondern auch Diagnose- und Kennwerte über sich selbst. Aber wie drankommen, wenn die Automatisierung sie nicht hergibt? Über bestehende und neue Möglichkeiten, z.B. im Brownfield-Bereich, informiert Sie unsere Session Datenstrukturen.

Nur Vorträge? Nein, eine Posterausstellung und der beliebte Posterslam sind natürlich wieder Bestandteil des Kolloquiums. Und bevor Sie fragen, ja, die allseits beliebte Slam-Moderation auch. Jungakademiker haben hier ihre Chance, ihre Arbeiten einer breiten PAT-Gemeinde vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Sie als Teilnehmer haben die Möglichkeit, auf die Slamer zuzugehen, Kontakt aufzunehmen bzw. mit Ihnen zu sprechen. Ja, das ist eine Online-Veranstaltung und, ja, das geht interaktiv. Bitte bestimmen Sie auch mit ihrer Stimme, wer aus dem Slam als Sieger hervorgeht. Auch die Preisverleihung findet online statt. Sie können sehen wie der Preisträger sich freut.

Da wollen auch die Hersteller nicht hintan stehen. In drei Aussteller-Pitches bekommen sie in kurzer Form Informationen darüber, was sich in der Technik Neues tut.

Was wäre das Kolloquium ohne eine Podiumsdiskussion? Diesmal geht es höchst aktuell um die Frage, was die Prozessanalytik zu einer wirkungsvollen Kreislaufwirtschaft beitragen kann, unter dem Titel PAT-Lösungen für Circular Economy.

Wenn Sie dieses Programm nicht wie hier in Prosa sehen möchten, sondern in einem geordneten Ablaufplan einschließlich des Timings, dann gehen Sie bitte auf unsere AK-PAT Website

Wenn Sie sich zur Registrierung entschlossen haben, dann können Sie das gerne hier tun

*erprobtes Online Meeting: Vor Kurzem hat das AK PAT Doktorandenseminar online stattgefunden – mit sehr viel Zustimmung. Dazu und wie das Online-Kolloquium funktioniert, werden wir in Kürze berichten. Schauen Sie doch in den nächsten Tagen nochmal hier in unseren Blog des AK PAT.

Hier schon einmal ein paar Eindrücke vom Doktorandenseminar:

 

 

 

 

 

 

 

AK PAT Doktorandenseminar 2020 online – alle voll dabei

Wir sehen uns im November.

7. Oktober 2020 Blog

PAT Labs und Smarte Sensoren der Zukunft – der AK PAT auf der Titelseite

Veröffentlichung in Advances in Process Analytics and Control Technology

Als Arbeitskreis Prozessanalytik verbinden wir die Anwender, Hersteller und Hochschulen /Forschungsinstitute im Bereich der PAT und dabei unterstützen wir die Community mit aktuellen Trendberichten und Einblicke in zukünftige Entwicklungen. Der letzte Beitrag in diesem Kontext ist nun im Journal „Analytical and Bioanalytical Chemistry“ als Open-Access-Veröffentlichung erschienen.

Während einer der Sitzungen im Kreise des erweiterten Vorstands wurde über aktuelle Themen im Bereich der PAT Labore – aber auch der Entwicklungen smarter Sensoren diskutiert. Dabei wurde beschlossen: „Durch die vorhandenen Kompetenzbereiche im AK PAT können wir in diesen aktuellen Feldern einen Beitrag leisten und sollten uns positionieren!“, und optimaler Weise als kombinierte Feature-Artikel in einem entsprechenden Journal. Die vier Autoren Christoph Herwig (TU Wien), Kristina Eisen (Daiichi Sankyo), Michael Maiwald (BAM) und Tobias Eifert (Covestro) haben sich nach der Vorstandssitzung in einigen Telefon-Konferenzen zusammen gefunden, um die Themen zu besprechen, inhaltlich einen roten Faden zu generieren und ein gemeinsames Bild der beiden Paper zu entwickeln. Dabei war insbesondere die Diskussion über die Vereinigung von „Physical Twin“ und „Digital Twin“ im Kontext Smarter Sensoren sehr spannend. Die Reviewer haben ebenfalls noch einmal wertvolle Hinweise gegeben. Die Inhaltliche Arbeit kann man am besten als unseren „Trialog“ beschreiben, da die Autoren die drei Sektoren (Anwender, Hersteller und Forschung) zusammen mit den Jungmitgliedern wiederspiegeln. Das Schöne daran? Der gemeinsame Funke ist nun übergesprungen auf das Deckblatt der kommenden Ausgabe  „Analytical and Bioanalytical Chemistry“.

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17. März 2020 Blog

Herbstkolloquium 2019 – AK-PAT gibt Gas

Vom 26. bis zum 28. November 2019 war Evonik Industries AG in Marl Gastgeber des 15. Herbst­kolloquiums des Arbeitskreises Prozessanalytik. Der Titel „PAT in der industriellen Anwendung – Innovative Prozessanalytik als zentrales Element im Produktlebenszyklus“ bildete dabei den Leitfaden für das Programm.

150 Teilnehmer beim Herbstkolloquium 2019

150 Teilnehmer beim Herbstkolloquium 2019

150 Teilnehmer beim Herbstkolloquium 2019

 

 

 

 

 

 

 

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21. Januar 2020 Blog

AK-PAT-Kolloquium 2019 – der Blick weitet sich

Das PAT-Kolloquium findet wieder statt. Vom 25. bis zum 27. November 2019 bei Evonik in Marl, einem der Zentren der Chemie.

Die gute Nachricht: Es sind wieder hochwertige Vorträge im Programm zu neuen analytischen Methoden, neuen Erkenntnissen mit neuen Techniken und mit bewährten Methoden und Entwicklungen in und für die Praxis. Das ist die volle Tiefe der PAT.

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12. November 2019 Blog

Erweiterter Vorstand des AK-PAT trifft sich – was darf die PAT-Gemeinde davon erwarten?

Am 19. und 20. September hat sich der erweiterte Vorstand des Arbeitskreis Prozessanalytik getroffen, diesmal bei Yokogawa in Ratingen.

Erweiterter Vorstand? Das klingt nach viel reisen, nach Verwaltung, viel reden und hohem Kaffeeverbrauch. Zwei halbe Tage haben uns allerdings gereicht, um alle anstehenden Veranstaltungen und anderen Aktivitäten zu planen und unsere Entscheidungen zu treffen.

Der Output:

  • Das Programm für das 15. Kolloquium am 25. – 27. November in Marl steht, mit aktuellen Vortragsthemen aus der Prozessanalytik, Poster-Ausstellung und Poster-Slam, Vorabendprogramm, World-Café, Round Table-Diskussionen, Verleihung des Prozessanalytik Award, Ausstellung der Hersteller und jede Menge Ansprechpartner, Austausch und Netzwerken. Mit der Möglichkeit von Online-Bewertungen und -Feedback direkt während der Veranstaltung. Evonik in Marl ist unser Gastgeber. In dieser thematischen Breite ist diese Veranstaltung für die PAT-Gemeinde einmalig.

Zum Kolloquiums-Programm

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3. November 2019 Blog