Wissenschaftler:in oder Ingenieur:in – Prozessanalysetechnik / Online Analytik (w/m/d), Forschungszentrum Jülich
Aufgaben:
- Entwicklung, Implementation, Verbesserung und Troubleshooting von Online- und Inline- Messverfahren (z.B. IR, Raman, GC, MS, TDLAS) sowie innovativer Sensorik (z.B. Temperaturmapping) in Pilotanlagen zur Herstellung und Verwendung von chemischen Wasserstoffspeichern wie Ammoniak, Methanol, Dimethylether oder LOHCs
- Experimentelle Validierung und anschließende Auswertung der Messverfahren und Sensoren, mit besonderem Fokus auf der Datenanalyse
- Unterstützung bei der Einbindung der Messverfahren und Sensorik in durchgehende Prozessleitsysteme und Remote Control Konzepte
- Unterstützung bei der Entwicklung von Softsensors
- Unterstützung beim Forschungsdatenmanagement (z.B. der Einbindung von Messdaten in ein elektronisches Laborjournal)
- Fachliche Unterstützung von Doktorand:innen im Bereich der Sensorik und physikalisch chemische Analytik, sowie der zugehörigen Datenanalyse
- Analyse und Präsentation der Ergebnisse auf Tagungen, wissenschaftlichen Konferenzen und in anerkannten Fachjournalen
Qualifikationen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) der Fachrichtung analytische, technische oder physikalische Chemie, Chemieingenieurwesen oder vergleichbar, Promotion wünschenswert
- Erfahrung und Kenntnisse in der Prozessanalysetechnik, und/oder der physikalisch chemischen Analytik, idealerweise für Messungen in der Gasphase
- Kenntnisse im Bereich der Automatisierungstechnik und/oder der funktionalen Sicherheit von Vorteil aber keine Voraussetzung
- Programmierkenntnisse (vorzugsweise Python) und Kenntnisse im Bereich der Datenanalyse
- Erfahrung im Bereich Machine Learning von Vorteil
- Fähigkeit zur und Interesse an der praktischen Umsetzung und Fehlersuche
- Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Selbstständige und zugleich teamorientierte Arbeitsweise ergänzt durch gute Kommunikationsfähigkeit
Vom 27. bis 29. November 2023 fand das 18. AK PAT Kolloquium in Krefeld an der Hochschule Niederrhein statt.


An diesem Tag reisten Interessierte von nah und etwas ferner an, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Noch nicht einmal die angekündigten Streiks der Lufthansa und der Deutschen Bahn konnte die Teilnehmer davon abhalten bei dem diesjährigen Doktorandenseminar dabei zu sein – auch wenn es dazu führte, dass Verspätungen vorprogrammiert waren. Nach erfolgter Registrierung war der erste Kaffee und der zugehörige Tratsch ein Muss, denn schließlich ist Networking das A und O bei solchen Events (mal abgesehen von der kostenfreien Verköstigung).
Für den nächsten Tag stand ein Besuch bei Endress und Hauser auf der Tagesordnung. Dafür erschienen alle Teilnehmen pünktlichst um kurz vor 8, um den Reisebus zu füllen. Nach einer kurzen Anreise wurde das Firmengelände erreicht und der Durst nach Kaffee und Fakten zum Gastgeber gestillt. Zunächst wurden dabei die eingesetzten Messprinzipen der Durchflussmesstechnik von Peter Teibinger erläutert. Danach zeigten Daniel Schweitzer und Joshua Ritter, dass bei der Endress und Hauser Gruppe alles von Mikrochip zu robusten Analysegeräten mit dabei ist. Nun war es endlich soweit: Ein Rundgang durch die Produktion! Es gibt doch nichts schöneres als die Konzepte und Ideen der Forschung verwirklicht auf Produktionsebene sehen zu können.
Als nächster und voraussichtlich letzter Programmpunkt stand dann eine ominöse „Abendveranstaltung“ an. Dies konnte irgendetwas zwischen Langeweile und Abenteuer beinhalten. Glücklicherweise war es in diesem Fall letzteres, denn es ging weiter zum Armbrustschießen beim Schützenhäuschen Reinach! So wie bei jedem international anerkannten Sport darf natürlich auch ein kleiner Wettkampf nicht fehlen. Nach 2 Probenschüssen, wurden 5 Schüsse auf eine im Endress+Hauser gehaltene blaue Zielscheibe abgefeuert und die Punkte gewertet. Wir freuen uns darauf hinzuweisen, dass kein Bolzen das Ziel verfehlt hat! Wilhelm Tell wäre vor Neid erblasst! Im Anschluss daran, klang der Abend bei der schweizer Traditionsspeise Raclette aus.
Der dritte und letzte Tag des Doktorandenseminar begann etwas entspannter (und zu einer Doktoranden-vertretbaren Zeit) um 9 Uhr am Fraunhofer Institut in Freiburg mit einem Gastvortrag von Henry Weichert und Sponsoren-Pitches gefolgt von den mit Spannung erwarteten Posterpräsentationen. Dort konnten die Teilnehmer die gestrigen Kurzpräsentationen nun etwas ausführlicher erläutern. Ein großes Dankeschön an alle, die sich die Mühe gemacht haben, ein Poster vorzubereiten und sich den Fragen der interessierten Zuhörer zu stellen. An dieser Stelle noch Gratulation an Adea Loxha zum wohlverdienten Posterpreis!
Am 26. März 2024 traf der Vorstand des AK-PAT eine bedeutsame Entscheidung, die die Zukunft des Arbeitskreises beeinflussen wird: die Einführung einer neuen Position, die sich speziell um die Anliegen der PAT SENIOR Expert*innen kümmern soll.







